07 May 2026, 20:21

Affe Borja sorgt in Minsk für Aufsehen – doch er ist kein Streuner

Ein Graufell-Vert-Monkey mit grauer Fellfarbe und einem weißen Gesicht sitzt aufmerksam auf einem Felsen, die Hände gefaltet, und schaut in die Ferne mit einer Wand im Hintergrund.

Affe Borja sorgt in Minsk für Aufsehen – doch er ist kein Streuner

Ein Affe namens Borja sorgte kürzlich für Aufsehen, als er in der Nähe der belebten Dserschinski-Allee in Minsk gesichtet wurde. Die ungewöhnliche Begegnung machte schnell die Runde, nachdem ein Video von ihm auf der öffentlichen Seite Minsk News veröffentlicht worden war. Wie sich herausstellte, ist Borja kein herrenloser Streuner, sondern ein geliebtes Haustier mit ganz eigenen Gewohnheiten.

Erstmals wurde der Affe in der Nähe der Metrostation Gruschewka beobachtet. Augenzeugen berichteten, er habe gelassen am Straßenrand gesessen und sich vom Lärm und Verkehr offenbar nicht beeindrucken lassen. Später stellte sich heraus, dass Borja Natalia gehört, der Inhaberin des Familiencafés Semja.

Borja lebt bereits seit über zwei Jahren bei Natalia. Oft nimmt sie ihn mit ins Café, wo er es genießt, in der Sonne zu sitzen. Das Personal kennt ihn gut, und er fühlt sich wohl, wenn er für kurze Zeit dort bleibt. Trotz seiner Selbstständigkeit lässt er Natalia nie aus den Augen und entfernt sich nie zu weit von ihr.

Der Affe verfügt über einen ausgeprägten Orientierungssinn. Er kennt das Café, den Außenbereich und erkennt sogar Natalias Parkplatz wieder. Seine Fähigkeit, sich sicher in der Umgebung zu bewegen, deutet auf eine enge Bindung sowohl zum Ort als auch zu seiner Besitzerin hin.

Natalia legt Wert darauf, Borjas Leben privat zu halten. Sie vermeidet es, mit ihm Aufmerksamkeit zu erregen, und konzentriert sich darauf, ihm ein behagliches Zuhause zu bieten, statt ihn zur öffentlichen Attraktion zu machen.

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Borjas Auftauchen an der Dserschinski-Allee weckte zwar Neugier, doch seine Geschichte ist weniger abenteuerlich als vielmehr eine des Alltags. Als langjähriger Begleiter Natalias teilt er seine Zeit zwischen Zuhause und dem Café. Seine Vertrautheit mit der Gegend und die innige Beziehung zu seiner Besitzerin erklären, warum er sich in der Stadt so heimisch fühlt.

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