Alexandra Wend soll neue Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Mitte werden
Jonas SchmidtAlexandra Wend soll neue Bezirksbürgermeisterin in Berlin-Mitte werden
Die SPD im Berliner Bezirk Mitte hat Alexandra Wend als Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin nominiert. Die Entscheidung fällt nach dem Rückzug von Uta Francisco dos Santos aus dem Rennen, der nach einer Kontroverse erfolgte. Die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen finden am 20. September statt.
Alexandra Wend wurde von einem Auswahlgremium der SPD Berlin-Mitte vorgeschlagen. Anschließend unterstützte die Parteiführung ihre Kandidatur. Eine Abstimmung im lokalen Vorstand bestätigte sie mit 28 Ja-Stimmen und nur einer Gegenstimme als offizielle Bewerberin.
Ihre formelle Nominierung wird auf einer Bezirksdelegiertenkonferenz im Mai endgültig beschlossen. Wend leitet derzeit die Abteilung für Gleichstellungspolitik in der Senatsverwaltung für Arbeit. Zudem ist sie stellvertretende Vorsitzende der SPD Pankow.
Zuvor hatte Wend bereits als SPD-Kandidatin für die Bundestagswahl 2025 in Pankow kandidiert. Ihre aktuelle Nominierung folgt auf den Rückzug von Uta Francisco dos Santos, über die berichtet worden war, sie habe während eines Krankschreibungszeitraums Wahlkampf betrieben – was schließlich zu ihrem Ausstieg führte.
Trotz ihres Rückzugs aus dem Rennen um das Bürgermeisteramt gab dos Santos bekannt, ihren Platz auf der Bezirkslistenaufstellung behalten zu wollen.
Mit Wend als gesetzter SPD-Kandidatin konzentriert sich die Partei nun auf die anstehenden Wahlen im September. Ihr Hintergrund in der Arbeitsmarktpolitik und ihre Erfahrung in der Parteiführung werden voraussichtlich ihre Kampagne prägen. Die offizielle Nominierung im Mai markiert den nächsten Schritt in ihrem Weg zur Bezirksbürgermeisterin.






