Angela Merkels neues Leben: Gärtnern statt Globalpolitik
Seit ihrem Ausscheiden aus dem Amt hat Angela Merkel den politischen Druck gegen ruhigere Beschäftigungen eingetauscht. Die ehemalige deutsche Bundeskanzlerin verbringt ihre Tage heute mit Gärtnern, bewältigt Stress auf ihre eigene Weise und blickt auf ihre Amtszeit zurück. Selbst ihre ikonische Garderobe gehört mittlerweile der Vergangenheit an.
Merkels markante Hosenanzüge waren nie ihre persönliche Wahl. Eine Stylistin schlug ihr diesen Look vor, der später zu einem Synonym für ihre Führung wurde. Einige dieser Anzüge hat sie inzwischen aussortiert, andere dienen ihr als Erinnerung an ihre 16 Jahre im Kanzleramt.
Ihr Umgang mit Stress war schon immer methodisch. Regelmäßige Urlaube, einsame Spaziergänge in der Natur und spätabendliche Bratkartoffeln halfen ihr in ihren Kanzlerjahren beim Abschalten. Diese Gewohnheiten pflegt sie noch heute – auch wenn ihr Terminkalender längst nicht mehr so vollgepackt ist.
Das Gärtnern ist mittlerweile zu einem zentralen Bestandteil ihres Alltags geworden. Sie bevorzugt robuste Pflanzen, die wenig Pflege benötigen, doch mit Kartoffeln hat sie wechselnden Erfolg. Schlechter Boden führte schon mal zu enttäuschenden Ernten – ein Beweis dafür, dass selbst ehemalige Regierungschefs mit alltäglichen Frustrationen zu kämpfen haben.
Merkels Leben nach der Politik verbindet Einfachheit mit letzten Spuren ihrer Vergangenheit. Die Anzüge, die sie einst täglich trug, sammeln nun Staub, während ihr Garten sowohl ihre pragmatische Art als auch gelegentliche Rückschläge widerspiegelt. Fürs Erste konzentriert sie sich auf kleine, persönliche Freuden – und nicht auf globale Entscheidungen.






