Kein Platz im Ausstellungssaal - Wahlhelfer ziehen ins Bierzelt - Augsburgs Oberbürgermeister-Stichwahl fand in einem Bierzelt statt
Augsburgs Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt fand unter ungewöhnlichen Umständen statt
Am 22. März 2026 wurde die Stichwahl um das Augsburger Oberbürgermeisteramt unter kuriosen Bedingungen durchgeführt. Da keine großen Säle verfügbar waren, wichen die Wahlhelfer auf ein Bierzelte aus, um die Stimmen auszuzählen. Die Kandidatin der CSU, Amtsinhaberin Eva Weber, trat dabei gegen den SPD-Herausforderer Florian Freund an.
Das Messegelände der Stadt, das im ersten Wahlgang genutzt worden war, war für die Stichwahl bereits vollständig ausgebucht. Die Behörden benötigten einen ausreichend großen Raum, um den erwarteten Wählerandrang zu bewältigen. Die Lösung fand sich im Bierzelte auf dem Plärrer-Festplatz, das ohnehin für das Ostervolksfest aufgebaut war.
Die Wahlhelfer zählten die Briefwahlstimmen innerhalb des Zeltes – eine seltene Wahl für eine solche Veranstaltung. Im ersten Wahlgang waren 109.569 gültige Stimmen abgegeben worden, doch die genauen Zahlen der Stichwahl lagen zunächst nicht vor. Trotz des ungewöhnlichen Ortes verlief der Ablauf wie geplant.
Die Stichwahl markierte die erste Oberbürgermeisterwahl Augsburger Geschichte, die in einem Bierzelte stattfand. Die Entscheidung, den Plärrer-Festplatz zu nutzen, sicherte die reibungslose Durchführung der Wahl ohne Verzögerungen. Die Behörden bestätigten, dass die Auszählung trotz des ungewöhnlichen Ortes erfolgreich abgeschlossen wurde.






