07 April 2026, 06:16

Baden-Württembergs Wirtschaft schrumpft zum dritten Mal – was steckt dahinter?

Balkendiagramm, das die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Unternehmen nach Branche und Erholungsstatus zeigt, mit Daten zur Gesamtzahl der Unternehmen und dem wirtschaftlichen Impact.

Baden-Württembergs Wirtschaft schrumpft zum dritten Mal – was steckt dahinter?

Baden-Württembergs Wirtschaft schrumpft zum dritten Mal in Folge – ein anhaltender Abschwung

Die Wirtschaft Baden-Württembergs ist nun das dritte Jahr in a Row geschrumpft und verzeichnet damit einen anhaltenden Rückgang. Das südwestdeutsche Bundesland verbuchte 2022 einen Rückgang und schnitt damit schlechter ab als die meisten anderen Regionen. Trotz des Rückgangs trug seine Wirtschaftsleistung von 667,1 Milliarden Euro noch fast 15 Prozent zum gesamten deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei.

Besonders deutlich wurden die Probleme des Landes im Industriesektor, der fast ein Drittel der Wirtschaftsleistung ausmacht. Hier sank die Produktion real um 2,6 Prozent. Auch die Bauwirtschaft verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang.

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Ein kleiner Lichtblick war der Dienstleistungssektor, der um 0,4 Prozent wuchs. Insgesamt belegte Baden-Württemberg jedoch den vorletzten Platz unter den deutschen Bundesländern – nur das Saarland schnitt mit einem Minus von 0,9 Prozent noch schlechter ab. Spitzenreiter war dagegen Mecklenburg-Vorpommern mit einem Wachstum von etwa 1,4 Prozent.

Deutschlandweit stieg die Wirtschaft nur um magere 0,2 Prozent. Der anhaltende Rückgang in Baden-Württemberg steht damit in scharfem Kontrast zu diesem bescheidenen Anstieg. Das letzte Mal, dass das Land ein Wachstum verzeichnete, war im Jahr 2022.

Ein anhaltender Rückgang des BIP führt oft zu höherer Arbeitslosigkeit, mehr Unternehmenspleiten und sinkenden Steuereinnahmen. Die dreijährige Rezession in Baden-Württemberg wirft Fragen nach der wirtschaftlichen Stabilität der Region auf. Ob es gelingt, diesen Trend umzukehren, wird genau beobachtet werden.

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