Bauministerium reformiert Wohngeld: Einsparungen ohne Kürzungen für Bedürftige
Anton HuberBauministerium reformiert Wohngeld: Einsparungen ohne Kürzungen für Bedürftige
Das deutsche Bauministerium plant, die geforderten Haushaltskürzungen durch eine Umgestaltung der Wohngeldzahlungen umzusetzen. Die Änderungen sollen die Ausgaben senken, ohne die Unterstützung für Bedürftige zu gefährden oder ihre Zielgenauigkeit zu verringern. Derzeit sind rund 1,2 Millionen Haushalte auf diese Leistungen angewiesen.
Bis 2027 muss das Ministerium eine Milliarde Euro einsparen. Statt Kürzungen beim sozialen Wohnungsbau oder bei Förderprogrammen vorzunehmen, setzt es auf eine Reform der Wohngeldvergabe. In diesem Jahr stehen dafür 2,4 Milliarden Euro bereit.
Im Mittelpunkt der Neuregelung steht eine präzisere Ausrichtung der Leistungen. Wie hoch die Einsparungen durch die Änderungen ausfallen werden, ist noch nicht bekannt. Die Verantwortlichen betonen jedoch, dass die Reformen fair für die Empfänger bleiben werden.
Von den Anpassungen betroffen sind die 1,2 Millionen Haushalte, die derzeit Wohngeld erhalten. Kürzungen bei Programmen für den sozialen Wohnungsbau wurden vom Ministerium ausgeschlossen. Das Ziel bleibt, Ersparnisse zu erzielen, ohne die Hilfe für Bedürftige zu verringern.






