Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wählt neue Führung und setzt auf mehr Teilhabe
Anton HuberBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wählt neue Führung und setzt auf mehr Teilhabe
Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wählt neue Führung und erweitert seine Mitglieder
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat eine neue Vorsitzende gewählt und seine Reihen vergrößert. Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur übernimmt den Vorsitz, während Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule als ihre Stellvertreterin fungiert. Beide wurden in einer kürzlichen Sitzung einstimmig von den Beiratsmitgliedern gewählt.
Die letzte Sitzung des Gremiums brachte mehrere wichtige Veränderungen mit sich. Die Zahl der Mitglieder stieg von neun auf dreizehn Sitze, was eine breitere Repräsentation ermöglicht. Erstmals haben nun auch Menschen mit Lernbehinderungen eine direkte Stimme im Beirat. Die Erweiterung erfolgte auf Initiative lokaler Organisationen, darunter Diakonie, Caritas, AWO, Lebenshilfe und Autismus-Unterstützungsnetzwerke.
Während der Sitzung verabschiedete der Beirat einen aktualisierten Aktionsplan Inklusion. Sämtliche Unterlagen des Gremiums – einschließlich des Plans – werden nun in leichter und verständlicher Sprache verfasst. Zudem wurden Vertreter:innen in die Fachausschüsse des Stadtrats entsandt, um sicherzustellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen künftige Entscheidungen mitprägen.
Bürgermeister Marcel Kreutz nahm an der Sitzung teil, um die Arbeit des Beirats zu würdigen. Er dankte den Mitgliedern für ihr Engagement und betonte die Bedeutung ihrer Bemühungen für die Stadt.
Der neue Aktionsplan wird nun im Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) beraten. Anschließend bedarf er der endgültigen Zustimmung durch den Stadtrat. Der erweitere Beirat strebt an, die Inklusion in Bergisch Gladbach durch klarere Kommunikation und eine vielfältigere Vertretung weiter zu stärken.






