Betrüger erbeuten 45.000 Euro von zwei Sachsen mit falschen Bankanrufen
Anton HuberZwei Frauen verlieren Zehntausende Euro bei Betrug - Betrüger erbeuten 45.000 Euro von zwei Sachsen mit falschen Bankanrufen
Betrüger, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben, haben zwei Frauen in Sachsen um fast 45.000 Euro geprellt. Die Betrugsfälle ereigneten sich in den Landkreisen Vogtland und Zwickau. Die Polizei warnt, dass solche Vorfälle in der Region immer häufiger auftreten.
Im Landkreis Vogtland erhielt eine Frau einen Anruf von Kriminellen, die sich als ihre Bank ausgaben. Sie behaupteten, ihre persönlichen Daten seien kompromittiert worden, und überredeten sie, Überweisungen in Höhe von insgesamt 18.000 Euro zu autorisieren.
In Zwickau wurde ein weiteres Opfer von einem falschen Bankvertreter dazu gebracht, Geld auf ein sogenanntes Treuhandkonto zu überweisen. Bevor sie den Betrug bemerkte, verlor sie fast 27.000 Euro.
Zwischen März 2025 und März 2026 registrierte die örtliche Polizei 47 ähnliche Betrugsfälle in beiden Landkreisen. Im Vogtland betrafen 22 Vorfälle Phishing per SMS, während in Zwickau 25 Fälle vor allem über E-Mail-Betrug verübt wurden.
Die beiden jüngsten Fälle bringen die Gesamtverluste in diesen Landkreisen auf fast 45.000 Euro. Die Behörden raten den Bürgern, unerwartete Bankmitteilungen direkt bei ihrer Filiale zu überprüfen. Die Polizei ermittelt weiterhin in der anhaltenden Welle von Betrugsversuchen in der Region.






