Bitcoin-Kurs rutscht ab – Deutschland droht Verlust nach Rekordverkäufen
Jonas SchmidtBitcoin-Kurs rutscht ab – Deutschland droht Verlust nach Rekordverkäufen
Bitcoin-Kurs stürzt ab – Niveau der deutschen Staatsverkäufe in Reichweite
In den vergangenen Wochen ist der Bitcoin-Kurs stark gefallen und pendelt nun bei rund 62.000 US-Dollar. Dieser Rückgang bringt seinen Wert gefährlich nah an das Niveau heran, zu dem Deutschland Anfang dieses Jahres seine Bestände veräußert hatte. Der Preisverfall folgt auf eine längere Phase von Mittelabflüssen aus großen Investmentfonds, was die Marktlage zusätzlich belastet.
Deutschland hatte 2024 insgesamt 49.858 Bitcoin verkauft und dabei einen Durchschnittspreis von 57.900 US-Dollar pro Coin erzielt. Die Gesamteinnahmen aus diesen Transaktionen beliefen sich auf etwa 2,89 Milliarden US-Dollar. Damals lag der Bitcoin-Höchststand von 2025 noch mehr als 100 Prozent über dem Verkaufspreis Deutschlands – doch dieser Abstand hat sich mittlerweile auf weniger als 7 Prozent verringert.
Auch physisch besicherte Bitcoin-ETFs verzeichneten erhebliche Abflüsse: Allein in 13 aufeinanderfolgenden Tagen zogen Anleger 4,33 Milliarden US-Dollar ab. Diese anhaltende Kapitalflucht hat den jüngsten Abwärtsdruck auf den Bitcoin-Kurs verstärkt. Ein weiterer Rückgang um 6 Prozent würde den Markt unter das Niveau drücken, zu dem Deutschland seine Bestände abgestoßen hat.
Der aktuelle Kurs von rund 62.000 US-Dollar liegt nur knapp über dem durchschnittlichen Verkaufspreis der Bundesregierung. Sollte sich der Abwärtstrend fortsetzen, könnte die Kryptowährung bald unter die damalige Exit-Marke fallen. Die anhaltenden Mittelabflüsse aus ETFs deuten darauf hin, dass die Marktstimmung vorerst schwach bleibt.






