22 May 2026, 22:20

Braunschweig übernimmt sieben Kita-Gruppen von Volkswagen Financial Services

Die Stadt übernimmt nun diesen Unternehmens-Kindergarten vollständig

Braunschweig übernimmt sieben Kita-Gruppen von Volkswagen Financial Services

Braunschweig übernimmt sieben Kita-Gruppen von Volkswagen Financial Services

Die Stadt Braunschweig übernimmt sieben Kindertagesstätten-Gruppen, die bisher von der Volkswagen Financial Services (VW FS) betrieben wurden. Der Schritt folgt auf die Schließung der betriebseigenen Einrichtung Freche Daxe, die seit 2008 bestand. Ab August wird die Stadt die Betreuung der Gruppen übernehmen.

16 Jahre lang hatte VW FS die betriebliche Kinderbetreuung vollständig finanziert und Braunschweig damit schätzungsweise 14,7 Millionen Euro erspart. Doch in letzter Zeit war die Nachfrage seitens der Mitarbeiter stark zurückgegangen. Das Unternehmen hatte die Stadt bereits auf den sinkenden Bedarf an Betreuungsplätzen hingewiesen.

Künftig wird Braunschweig sieben der zehn bisher von VW FS geführten Gruppen übernehmen. Ab August bleiben 55 Plätze für Kinder von VW-Mitarbeitern reserviert. Dafür zahlt das Unternehmen der Stadt jährlich rund 475.000 Euro, um diese Plätze zu sichern.

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Die Umstellung wird die Stadt etwa 1,15 Millionen Euro pro Jahr kosten. Offizielle betonen jedoch, dass es sich dabei nicht um eine Subvention für VW FS handle, sondern um eine Neuorganisation der Kinderbetreuung. Ein Vorteil könnte sein, dass teure Neubauten in dem Entwicklungsgebiet Wenden-West vermieden werden. Stattdessen könnten Kinder aus den nahegelegenen Wohnsiedlungen die bestehende Einrichtung am Käferweg nutzen.

Die Veränderung bedeutet, dass Braunschweig mehr Verantwortung in der Kinderbetreuung übernimmt, während VW FS seine direkte Rolle reduziert. Die Stadt gewinnt Flexibilität bei der Verwaltung der Plätze, und Familien in Wenden könnten von einem besseren Zugang zu den bestehenden Einrichtungen profitieren. Die jährlichen Kosten für die Stadt stehen fest, doch langfristige Einsparungen bei der Infrastruktur könnten die Ausgaben ausgleichen.

Quelle