07 June 2026, 06:15

Bremen bleibt hart: Keine Ausnahme für Diensthunde bei Stachelhalsband-Verbot

Keine spitzen Halsbänder mehr für Polizei-Hunde in Bremen

Bremen bleibt hart: Keine Ausnahme für Diensthunde bei Stachelhalsband-Verbot

Bremen lehnt Ausnahme für Diensthunde vom Stachelhalsband-Verbot ab

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Ein Antrag, Diensthunde von dem Verbot von Stachelhalsbändern auszunehmen, wurde in Bremen abgelehnt. Betroffen sind damit Polizei-, Militär- und Zolleinheiten, die auf diese Tiere angewiesen sind. Die Behörden stehen nun vor der Herausforderung, ihre Ausbildungsmethoden an die geltenden Vorschriften anzupassen.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hatte den Antrag auf eine Ausnahme für Diensthunde von Polizei, Bundeswehr und Zoll abgelehnt. Auch Bremens Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard und Innensenator Ulrich Mäurer sprachen sich gegen die geplante Regelung aus.

Innensenator Mäurer räumte zwar die unverzichtbare Rolle von Diensthunden im Einsatz ein, bestand jedoch darauf, dass die Ausbildung den gesetzlichen Vorgaben entsprechen müsse. Das im vergangenen Jahr verhängte Verbot von Stachelhalsbändern bleibe ohne Ausnahmen in Kraft.

Als Reaktion forderte Mäurer eine grundlegende Reform der Polizeihundeausbildung. Sein Plan sieht vor, dass die Polizei künftig selbst Hunde züchtet und aufzieht, statt dies extern zu vergeben. Zudem wies er den Bremer Polizeipäsidenten Dirk Fasse und den örtlichen Polizeidirektor von Bremerhaven, Harry Götze, an, sicherzustellen, dass alle Einsätze mit Diensthunden konform mit dem Halsband-Verbot erfolgen.

Die Ablehnung zwingt die Behörden nun, ihre Ausbildungsprogramme umzustellen. Polizei und Zoll müssen alternative Methoden für den Umgang mit Diensthunden finden. Mäurers Reformvorschlag könnte langfristig prägen, wie diese Einheiten ihre vierbeinigen Ressourcen entwickeln.

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