Bremen schlägt mit Großrazzia gegen illegales Glücksspiel und Klankriminalität zu
Felix MaierBremen schlägt mit Großrazzia gegen illegales Glücksspiel und Klankriminalität zu
Bremer Behörden schlagen gegen illegales Glücksspiel mit Verbindungen zur Organisierten Kriminalität zu
Bei einer großangelegten Razzia haben die Bremer Behörden mit 150 Einsatzkräften elf Lokale sowie zwei Privatwohnungen in der Stadt durchsucht. Die Aktion ist Teil einer monatelangen Ermittlung gegen klanbasierte kriminelle Netzwerke.
Die Durchsuchungen erfolgten im Rahmen der laufenden Ermittlungen unter dem Codenamen „Sonne“, die sich auf illegale Glücksspielringe konzentrieren. Die Beamten durchsuchten elf Einrichtungen – darunter Cafés, Bars und Restaurants – sowie die Wohnungen zweier Hauptverdächtiger im Alter von 24 und 51 Jahren. Beide Männer gehören einer Großfamilie an, die bereits durch Verbindungen zur Organisierten Kriminalität auffällig wurde.
Im Verlauf der Operation beschlagnahmte die Polizei 19 Spielautomaten, eine Schusswaffe, Kokain, Bargeld und ein gestohlenes Fahrrad. Den Verdächtigen drohen nun Anklagen wegen gewerbsmäßigen Betreibens illegalen Glücksspiels.
Innensenatorin Dr. Eva Högl warnte, dass alle, die in Bremen von rechtswidrigen Aktivitäten profitieren, zur Rechenschaft gezogen werden. Die Behörden bekräftigten ihre Null-Toleranz-Strategie gegenüber klanbasierten kriminellen Strukturen und kündigten an, den Druck auf solche Netzwerke weiter aufrechtzuerhalten.
Die Razzia markiert einen weiteren Schritt im Kampf Bremens gegen die Organisierte Kriminalität. Die sichergestellten Beweismittel und die Anklagen gegen die Verdächtigen werden nun im juristischen Verfahren weiterverfolgt. Sollten die illegalen Machenschaften anhalten, kündigten die Behörden weitere Maßnahmen an.






