01 April 2026, 00:17

Bremen setzt letzte Fristen für die Volkszählung 2022 durch – Drohen jetzt Bußgelder?

Ein Plakat mit einer Deutschlandkarte, auf der farbige Punkte die Bevölkerungsverteilung darstellen und unten ein Text mit der Gesamtzahl der Bewohner angezeigt wird.

Bremen setzt letzte Fristen für die Volkszählung 2022 durch – Drohen jetzt Bußgelder?

Die Volkszählung 2022 in Bremen und Bremerhaven neigt sich nach monatelanger Datenerhebung dem Ende zu. Die Behörden unternehmen nun letzte Anstrengungen, um diejenigen zu erreichen, die noch nicht geantwortet haben oder unvollständige Angaben gemacht haben. Während die meisten Erhebungen abgeschlossen sind, richten sich Nachfassbefragungen und Erinnerungen an die verbleibenden Haushalte und Eigentümer.

Seit Beginn der Volkszählung wurden über 30.000 Befragungen von Hunderten ehrenamtlicher Interviewer durchgeführt. Im Rahmen der Gebäude- und Wohnungszählung wurden rund 155.000 Eigentümer in Bremen kontaktiert. Nun werden Anwohner und Verantwortliche in Gemeinschaftsunterkünften, die noch nicht geantwortet haben, direkt von den Behörden angeschrieben.

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An diejenigen, die bisherige Aufforderungen ignoriert haben, gehen nun letzte Mahnschreiben. Wer Unterstützung benötigt, kann sich beim Bürgerbüro der Volkszählung nach Terminabsprache Hilfe beim Ausfüllen der Formulare holen. Die Übermittlung der erforderlichen Daten dauert weniger als zehn Minuten und ist online, per Post, Telefon oder persönlich möglich.

Zudem laufen derzeit Nachfassbefragungen, von denen etwa 1.800 Personen betroffen sind. Die Teilnehmer erhalten vorher eine schriftliche Benachrichtigung, und die Befragungen können auch an der Haustür stattfinden. Die Behörden warnen, dass die Nichtbeachtung der gesetzlichen Auskunftspflicht zu Zwangsgeldern führen kann.

Kein anderes Bundesland hat in diesem Zensuszeitraum ähnliche verbindliche Meldepflichten mit Strafen bei Nichtteilnahme eingeführt.

Der Zensus befindet sich in der Schlussphase, wobei der Großteil der Daten bereits erfasst ist. Wer noch nicht geantwortet hat, wird aufgefordert, dies umgehend nachzuholen, um mögliche Bußgelder zu vermeiden. Die Behörden werden ihre Bemühungen fortsetzen, bis alle erforderlichen Informationen vorliegen.

Quelle