Bremen-Süd: Kriminalitätsstatistik 2016 zeigt Raubüberfälle und Körperverletzungen im Aufwärtstrend
Anton HuberBremen-Süd: Kriminalitätsstatistik 2016 zeigt Raubüberfälle und Körperverletzungen im Aufwärtstrend
Die Kriminalitätsstatistik für den Süden Bremens zeigte im Jahr 2016 gemischte Entwicklungen, wie aus den neuesten Polizeidaten hervorgeht. Zwar ging die Gesamtzahl der Straftaten leicht zurück, bestimmte Delikte wie Raubüberfälle und Körperverletzungen nahmen jedoch zu. Das vom Polizeirevier Bremen-Süd abgedeckte Gebiet umfasst die Stadtteile Neustadt, Kattenturm, Woltmershausen und Huchting.
Die Gesamtzahl der registrierten Straftaten im Bremer Süden sank von 13.663 im Jahr 2015 auf 13.637 im Jahr 2016 – ein leichter Rückgang nach einem deutlichen Anstieg von 11.453 Delikten im Jahr 2014. Trotz des minimalen Rückgangs verzeichneten einige Kategorien einen Anstieg.
So stiegen Raubdelikte und Straßenraub von 35 Fällen im Jahr 2015 auf 54 im Jahr 2016, wobei Smartphones besonders häufig gestohlen wurden. Auch Handtaschendiebstähle nahmen zu – von drei Fällen im Jahr 2015 auf acht im Jahr 2016. Die Zahl der Körperverletzungen erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 761 auf 808.
Neustadt und Huchting verzeichneten die höchsten Raubfallzahlen in der Region, während Kattenturm die meisten Straftaten insgesamt aufwies. Positiv zu vermerken ist, dass Wohnungseinbrüche von 778 auf 685 zurückgingen und Fahrzeugdelikte – darunter Einbrüche und Vandalismus – von 1.303 auf 1.152 sanken.
Der Leiter des Polizeireviers bezeichnete die Gesamtlage in Bremen-Süd als zufriedenstellend.
Die Statistik für 2016 zeigt zwar einen leichten Rückgang der Gesamtkriminalität, macht jedoch auf Zunahmen in bestimmten Bereichen aufmerksam – insbesondere bei Raubdelikten und Körperverletzungen. Die Polizei beobachtet weiterhin die Entwicklungen in den vier Stadtteilen und konzentriert sich dabei auf Gebiete mit höheren Fallzahlen.






