Bremer greift 16-Jährigen nach Diebstahlsversuch brutal an – Polizei warnt vor Selbstjustiz
Anton HuberBremer greift 16-Jährigen nach Diebstahlsversuch brutal an – Polizei warnt vor Selbstjustiz
Ein 54-jähriger Mann aus Bremen hat sich nach einer gewaltsamen Attacke auf einen 16-jährigen Jungen während eines versuchten Raubüberfalls der Polizei gestellt. Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Neustadt, wo der Jugendliche einer Frau angeblich ein Handy aus der Handtasche stehlen wollte. Die Polizei betonte anschließend, dass Selbstjustiz unter keinen Umständen gerechtfertigt sei.
Die Auseinandersetzung begann, als der 16-Jährige versuchte, ein Telefon von der Begleiterin des 54-Jährigen zu entreißen. Als der Mann den Diebstahl bemerkte, verfolgte er den Jugendlichen und fand ihn am Boden liegend vor. Daraufhin trat er dem Teenager mindestens zweimal gegen den Kopf.
Der verletzte Junge wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht. Die Behörden bestätigten später, dass Schläge gegen den Kopf schnell lebensbedrohlich werden können – selbst geringe Unterschiede in der Wucht des Aufpralls könnten tödliche Folgen haben.
Nach dem Angriff begab sich der 54-Jährige freiwillig auf eine Polizeidienststelle. Ihm drohen nun strafrechtliche Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung. Die Bremer Polizei wiederholte ihre klare Haltung gegen Eigenmächtigkeit und warnte, dass solche Taten stets mit voller juristischer Konsequenz verfolgt würden.
Der Jugendliche befindet sich nach dem Übergriff weiterhin in medizinischer Behandlung. Die freiwillige Stellungsnahme des Mannes mildert nicht die Schwere der gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Die Polizei ermittelt weiter und unterstreicht, dass Gewalt niemals eine angemessene Reaktion auf Straftaten darstelle.






