10 May 2026, 06:15

Bundesweiter Streik in Kitas und Sozialbereich: ver.di erhöht Druck vor Tarifverhandlungen

Eine Gruppe von Menschen demonstriert vor einem Gebäude in Deutschland und hält Schilder und Plakate hoch, während zwei Personen im Vordergrund sitzen und ein Müllcontainer rechts zu sehen ist.

Bundesweiter Streik in Kitas und Sozialbereich: ver.di erhöht Druck vor Tarifverhandlungen

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat zu bundesweiten Streiks in den Sozial- und Bildungsbereichen aufgerufen. Die Aktion erfolgt vor den entscheidenden Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern am 16. und 17. Mai. Die Beschäftigten fordern bessere Arbeitsbedingungen, mehr Personal und eine höhere Wertschätzung ihrer Tätigkeiten.

In Bremen findet der zentrale Streiktag am 12. Mai statt, wobei alle pädagogischen Mitarbeiter:innen von KiTa Bremen zum Mitmachen aufgerufen sind. Die Streikenden wollen auf die täglichen Herausforderungen in der Kinderbetreuung aufmerksam machen und direkte Gespräche mit der Politik erzwingen. Eine Solidaritätskundgebung für Beschäftigte und Eltern ist für 11 Uhr hinter der Kunsthalle geplant – Abgeordnete der Bremer Bürgerschaft sind eingeladen, teilzunehmen.

Der ver.di-Landesbezirkleiter Markus Westermann betonte, dass die Beschäftigten im Sozialbereich gehört werden wollen. Er forderte konstruktive Lösungen für langjährige Probleme wie Personalmangel und schlechte Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft warnte, dass eine weitere gescheiterte Verhandlungsrunde zu einer Ausweitung der Streiks führen könnte.

Mit dem Streik soll ein klares Signal an die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) gesendet werden. Ver.di verlangt von den Arbeitgebern sofortige Maßnahmen zur Verbesserung der Bezahlung, zur Verringerung der Arbeitsbelastung und zur Aufwertung sozialer Berufe.

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Der Streik am 12. Mai in Bremen wird Beschäftigte, Eltern und Politiker:innen zusammenbringen. Sollten die Verhandlungen am 16. und 17. Mai keine Fortschritte bringen, ist mit weiteren Arbeitsniederlegungen zu rechnen. Die Gewerkschaft bleibt bei ihren Forderungen nach einer gerechteren Behandlung der Beschäftigten in Sozial- und Bildungsbereichen unnachgiebig.

Quelle