Dermapharm stabilisiert Aktienkurs nach Jahren der Stagnation durch Rückkaufprogramm
Anton HuberDermapharm stabilisiert Aktienkurs nach Jahren der Stagnation durch Rückkaufprogramm
Dermapharm schließt Aktienrückkaufprogramm ab, um Kurs nach Jahren der Stagnation zu stabilisieren
Der deutsche Pharmakonzern Dermapharm, der 2018 an die Börse ging, hat ein Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen, um seinen Aktienkurs zu stützen. Den Anlegern wurden 42 Euro pro Aktie geboten – ein Aufschlag von 10 Prozent auf den damaligen Marktpreis. Die Maßnahme folgt auf eine Phase der Volatilität, in der die Aktie während der Pandemie zeitweise auf 90 Euro kletterte, getrieben durch die Beteiligung des Unternehmens an der Abfüllung des COVID-19-Impfstoffs von BioNTech.
Ziel des Rückkaufs waren bis zu 4,3 Millionen Aktien, was fast 8 Prozent des Grundkapitals von Dermapharm entspricht. Letztlich wurden rund 4,8 Millionen Aktien angeboten, sodass die Aktionäre ihre Anteile anteilig zugeteilt bekommen. Das Programm sollte den Kurs stabilisieren, der seit 2021 kaum noch Schwung gezeigt hatte.
Das von Wilhelm Beier gegründete Unternehmen, der noch fast 80 Prozent der Anteile hält, ist durch strategische Übernahmen gewachsen. Dazu zählen Strathmann, Allergopharma, Arkopharma, C3 und Mucos. Zur Gruppe gehören zudem Anton Hübner, Euromed und eine Beteiligung an Wellster Healthtech. Allerdings kämpft die Reimport-Tochter Axicorp derzeit mit Schwierigkeiten.
Während der Pandemie war der Aktienkurs zeitweise auf 90 Euro explodiert, befeuert durch die Rolle des Unternehmens bei der Verpackung des BioNTech-Impfstoffs. Seitdem hatte sich der Kurs jedoch auf niedrigem Niveau eingependelt – ein Grund für das Rückkaufprogramm.
Mit dem abgeschlossenen Rückkauf will Dermapharm nun das Vertrauen der Anleger stärken. Die Struktur des Programms sorgt für eine faire Verteilung unter den teilnehmenden Aktionären. Gleichzeitig baut das Unternehmen trotz Herausforderungen in einigen Geschäftsbereichen sein Pharmaportfolio weiter aus.






