24 May 2026, 02:15

Deutschland verlängert Microsoft-Vertrag trotz Preiserhöhungen bis 2027

Regierung setzt weiter auf Microsoft

Deutschland verlängert Microsoft-Vertrag trotz Preiserhöhungen bis 2027

Deutschland hat seinen Rahmenvertrag mit Microsoft bis Mitte 2027 verlängert. Die Vereinbarung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Unternehmen die Preise für seine Software im öffentlichen Sektor erhöht. Bundesbehörden werden ab Juli 2023 bis zu 13 Prozent mehr für Microsoft 365 zahlen müssen.

Der ursprüngliche Vertrag ermöglichte es deutschen Bundesbehörden und Fördermittelempfängern, Microsoft-Produkte zu ausgehandelten Konditionen zu nutzen. Allein im Jahr 2021 gaben diese Einrichtungen fast 500 Millionen Euro für die Software des Unternehmens aus. Die Verlängerung sichert den fortgesetzten Zugang – ohne verpflichtende Nutzung.

Die von Microsoft angekündigten Preiserhöhungen treten im Juli 2023 in Kraft. Allerdings schützt die neue Vereinbarung den Bundeshaushalt vor den vollen Auswirkungen dieser Steigerungen. Behörden können nach wie vor auf alternative Anbieter ausweichen, falls gewünscht.

Der Vertrag umfasst Microsoft 365 und weitere Dienstleistungen, verpflichtet die Behörden jedoch nicht zur ausschließlichen Nutzung. Diese Flexibilität bleibt ein zentraler Bestandteil der Regelung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der verlängerte Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2027 und gibt den Behörden damit Planungssicherheit bei den Softwarekosten. Zwar steigen die Preise für Microsoft 365, doch begrenzt die Vereinbarung die finanzielle Belastung für öffentliche Haushalte. Bundesbehörden behalten zudem die Möglichkeit, bei Bedarf andere Lösungen zu prüfen.

Quelle