Ellen DeGeneres kehrt als Dory zurück – und zieht nach Großbritannien
Ellen DeGeneres sorgt erneut für Schlagzeilen – diesmal mit einem neuen Netflix-Special und ihrer Rückkehr in die ikonische Rolle der Dory. Die Komikerin, deren Talkshow 2022 nach Kontroversen endete, veröffentlichte kürzlich Ellen DeGeneres: For Your Approval, ein Stand-up-Programm, das gemischte Reaktionen auslöste.
Ihre jüngsten Karriereentscheidungen fallen in eine Zeit des Umbruchs: Gemeinsam mit ihrer Frau, Portia de Rossi, hat sie sich nach dem Wahlsieg Donald Trumps 2024 im Vereinigten Königreich niedergelassen. DeGeneres wurde erstmals als vergesslicher Fisch Dory in Findet Nemo (2003) einem breiten Publikum bekannt. Die Rolle wiederholte sie 2016 in Findet Dory, der mit über 1,029 Milliarden US-Dollar Einspielergebnis weltweit ein riesiger Erfolg wurde.
Doch 2020 geriet ihre Karriere ins Stocken, als Vorwürfe wegen Mobbing und Fehlverhaltens in der Ellen DeGeneres Show bekannt wurden. WarnerMedia leitete eine Untersuchung ein, in deren Folge drei leitende Produzenten entlassen wurden. DeGeneres entschuldigte sich öffentlich bei ihrem Team und dem Publikum, doch die Show wurde 2022 schließlich eingestellt.
2024 kehrte sie mit Ellen DeGeneres: For Your Approval zurück – einem Comedy-Special auf Netflix. Die Kritik fiel verhalten aus: Auf Rotten Tomatoes erreichte es eine Wertung von nur 33 %.
Unterdessen kündigte Disney an, dass DeGeneres Dory in einem kommenden Kurzfilm erneut ihre Stimme leihen wird. Das Projekt markiert ihre erste Rückkehr zu der Figur seit 2016.
Privat zogen DeGeneres und de Rossi nach Trumps Wahlsieg 2024 ins Vereinigte Königreich. Berichten zufolge erwägen die beiden nun, unter britischem Recht erneut zu heiraten.
DeGeneres balanciert weiterhin zwischen neuen Projekten und ihrem Leben im Ausland. Die gespaltene Resonanz auf ihr Netflix-Special zeigt eine geteilte Zuschauerschaft, während ihre Rückkehr als Dory für Fans ein nostalgischer Moment ist. Ihr Umzug nach Großbritannien und die mögliche erneute Hochzeit deuten hingegen auf ein neues Kapitel fernab des US-Rampenlichts hin.






