07 May 2026, 22:14

Forschung zu Menstruationszyklus: Wie Hormone die Leistung von Spitzenathletinnen prägen

Titelbild des Buches "Neue Studien im Leichtathletik September 1987" mit zwei Personen auf dem Cover.

Forschung zu Menstruationszyklus: Wie Hormone die Leistung von Spitzenathletinnen prägen

Ein neues Forschungsprojekt untersucht, wie der Menstruationszyklus Spitzenathletinnen beeinflusst. Unter der Leitung der Sportpsychologin Jana Strahler wird ein Team der Universität Freiburg über vier Jahre hinweg hormonelle, psychische und Lebensstilfaktoren analysieren. Ziel der Studie ist es, Trainingsmethoden zu optimieren und die Gesundheit der Sportlerinnen zu schützen.

Das Projekt mit dem Namen „Athletin-D“ vereint ein Konsortium führender Einrichtungen. Neben Freiburg sind die Universitäten Bochum und Wuppertal sowie die Technische Universität München beteiligt. Die Finanzierung in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro stammt vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft.

Im Mittelpunkt der Forschung stehen geschlechtsspezifische Unterschiede, insbesondere die Frage, wie hormonelle Schwankungen Leistung und Regeneration beeinflussen. Zudem werden Stresslevel, Lebensgewohnheiten und das psychische Wohlbefinden untersucht. Langfristig soll ein digitales System für individualisiertes Training und Gesundheitsmanagement entstehen.

Um praxisnahe Ergebnisse zu gewährleisten, arbeitet das Team eng mit Athletinnen, Trainer:innen und Spitzenverbänden zusammen. Die Erkenntnisse sollen helfen, Trainingsprogramme gezielt auf die Bedürfnisse von Sportlerinnen abzustimmen.

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Die vierjährige Studie zielt darauf ab, Lücken in der Sportwissenschaft zu schließen, indem sie die spezifischen Anforderungen von Athletinnen berücksichtigt. Bei Erfolg könnte das digitale Trainingssystem zum Standardwerkzeug im Spitzensport werden. Die Ergebnisse des Projekts könnten zudem breitere Auswirkungen auf Gesundheits- und Leistungsstrategien von Frauen im Sport haben.

Quelle