Fotoausstellung in Bremen zeigt bewegende Porträts jüdischer Migrant:innen aus der Sowjetunion
Jonas SchmidtFotoausstellung in Bremen zeigt bewegende Porträts jüdischer Migrant:innen aus der Sowjetunion
Neue Fotoausstellung in Bremen: Einblicke in das Leben jüdischer Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion
Heute eröffnet in Bremen eine neue Fotoausstellung, die das Leben älterer jüdischer Menschen zeigt, die aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland gezogen sind. Die vom Jüdischen Gemeindeverband Bremen ausgerichtete Schau präsentiert eindrucksvolle Porträts sowie Geschichten von Glaube, Tradition und Gemeinschaft.
Die Ausstellung „In ihre Gesichter geschrieben“ des Fotografen Rainer Geue porträtiert 19 ältere jüdische Migrant:innen. Ihre persönlichen Erzählungen werden mit Bildern verbunden, die sich mit Identität und Widerstandskraft auseinandersetzen. Besucher:innen erhalten zudem Einblicke in zentrale jüdische Traditionen – vom Schabbat und der Bar Mizwa über Jom Kippur bis Chanukka.
Die Schau ist Teil der Wochen der Jüdischen Kultur und wird vom Forum für die Sichtbarkeit jüdischen Lebens in Bremen organisiert. Die Eröffnung findet heute um 18 Uhr statt, mit einer Begrüßung durch Bremens Bürgermeister und Senator für Religionsangelegenheiten, Dr. Andreas Bovenschulte. Auch Rabbiner Natanel Teitelbaum wird anwesend sein.
Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr bis Sonntag, den 30. Januar, geöffnet. Neben den Porträts werden auch Vereine und Einrichtungen vorgestellt, die das jüdische Leben in Bremen heute prägen.
Fast einen Monat lang bietet die Schau die Möglichkeit, sich mit jüdischem Erbe und zeitgenössischen Erfahrungen auseinanderzusetzen. Durch persönliche Erzählungen und visuelles Storytelling will sie das Verständnis für eine Gemeinschaft fördern, die Bremens kulturelle Landschaft bis heute mitgestaltet.






