Greuther Fürths bitterer Abstiegskampf: 1:2 gegen Hertha BSC und kaum noch Hoffnung
Felix MaierGreuther Fürths bitterer Abstiegskampf: 1:2 gegen Hertha BSC und kaum noch Hoffnung
SpVgg Greuther Fürth erleidet 1:2-Niederlage gegen Hertha BSC und steht vor dem Abstieg
Die SpVgg Greuther Fürth hat mit einer 1:2-Heimniederlage gegen Hertha BSC den fast sicheren Abstieg in die Dritte Liga besiegelt. Die Niederlage krönt eine enttäuschende Saison für den Verein, der seit 1997 ununterbrochen in einer der beiden höchsten deutschen Spielklassen vertreten war. Mit nur noch zwei Spieltagen bleibt Fürth nun der Kampf, erstmals seit fast 30 Jahren in die Drittklassigkeit abzurutschen.
Das Spiel nahm im 32. Minute eine dramatische Wende, als Herthas Josip Brekalo mit einer roten Karte des Platzes verwiesen wurde. Fürth spielte fast 60 Minuten in Überzahl, vermochte den Vorteil jedoch nicht zu nutzen. Stattdessen ging Hertha durch den 16-jährigen Kennet Eichhorn in Führung – der damit zum jüngsten Torschützen in der Geschichte der 2. Bundesliga wurde.
Die Entscheidung fiel in der 84. Minute, als Michael Cuisance mit einem Distanzschuss das 2:0 markierte. Noël Futkeu gelang zwar in der 88. Minute der Anschlusstreffer für Fürth, doch das späte Tor reichte nicht mehr zum Punktgewinn.
Mit der Niederlage bleibt Fürth auf dem vorletzten Tabellenplatz, drei Punkte hinter Fortuna Düsseldorf und Eintracht Braunschweig. Arminia Bielefeld liegt zwei Zähler vor den Franken auf dem Relegationsplatz und erhöht so den Druck vor dem letzten Saisonspiel gegen Düsseldorf. Eine weitere Niederlage würde den Abstieg in die Dritte Liga wohl endgültig besiegeln.
Fürths Klassenerhalt hängt nun am seidenen Faden: Ein Sieg im letzten Spiel gegen Düsseldorf könnte die Hoffnung auf den Verbleib in der 2. Liga noch am Leben halten. Doch um den Abstieg abzuwenden, müsste die Mannschaft mindestens zwei Konkurrenten überholen. Nach fast drei Jahrzehnten im deutschen Profifußball steht die Zukunft des Vereins auf dem Spiel.






