Großbrand auf Frachter MV Lascombes nach zehn Tagen gelöscht – Bremerhaven atmet auf
Felix MaierGroßbrand auf Frachter MV Lascombes nach zehn Tagen gelöscht – Bremerhaven atmet auf
Zehn Tage andauernde Löscharbeiten auf dem Frachter MV Lascombes in Bremerhaven offiziell beendet
Die Brandbekämpfung auf dem unter der Flagge der Marshallinseln fahrenden Frachtschiff MV Lascombes ist nach zehn Tagen im Bremerhavener Hafen offiziell abgeschlossen. In der Nacht vom 1. auf den 2. April war es in den Laderäumen des Schiffes zu einem Großbrand gekommen. Die Behörden haben die Lage nun als unter Kontrolle erklärt und die Verantwortung an die zuständigen Stellen zurückgegeben.
Das Feuer war in den frühen Morgenstunden unerwartet ausgebrochen und hatte eine schnelle und groß angelegte Einsatzaktion erfordert. Auf dem Höhepunkt der Löscharbeiten waren bis zu 190 Einsatzkräfte im Einsatz, darunter Feuerwehrleute, Schlepper und Löschboote der Hafenbehörde. In den ersten kritischen Tagen kämpften 55 Feuerwehrleute ununterbrochen an Bord des brennenden Schiffes, um die Flammen einzudämmen.
Trotz erster Erfolge kam es immer wieder zu neu aufflammenden Brandherden, sodass das Schiff ständig überwacht werden musste. Erst am Freitagabend, als in den Laderäumen kein Rauch mehr festgestellt wurde, konnte die Bremerhavener Feuerwehr den Einsatz offiziell beenden.
Hafenkapitän Stephan Berger lobte die Feuerwehrkräfte für ihren Professionalismus, ihre Einsatzstärke und ihre Ruhe unter Druck. Auch Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Wissenschaft und Häfen, zeigte sich erleichtert, dass die anspruchsvolle Operation sicher abgeschlossen werden konnte. Die Zusammenarbeit zwischen den Behörden wurde während der gesamten Krise als vorbildlich beschrieben.
Da das Feuer nun vollständig gelöscht ist und keine weiteren Risiken bestehen, steht die MV Lascombes nicht mehr unter Notfallaufsicht. Die erfolgreiche Bewältigung des Vorfalls unterstreicht die Effektivität der beteiligten Einsatzteams. Die weitere Abwicklung des Falls obliegt nun den zuständigen Schifffahrtsbehörden.






