03 April 2026, 16:21

Hagenbad verschärft Sicherheitsregeln nach tödlichen Ertrinkungsunfällen in Schwimmbädern

Schwimmbad mit einem Stuhl in der Mitte, umgeben von Sicherheitskegeln und einem Geländer, sowie einem Schild an der Wand, das verfügbare Schwimmausrüstung anzeigt.

Hagenbad verschärft Sicherheitsregeln nach tödlichen Ertrinkungsunfällen in Schwimmbädern

Hagenbad GmbH führt strengere Sicherheitsregeln in öffentlichen Bädern ein

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Als Reaktion auf jüngste Ertrinkungsunfälle verschärft die Hagenbad GmbH die Sicherheitsvorschriften in ihren öffentlichen Schwimmbädern. Die neuen Maßnahmen treten ab dem 1. April in Kraft und umfassen strengere Aufsichtspflichten für kleine Kinder. Die Verantwortlichen hoffen, damit künftige Unfälle zu verhindern und die Wassersicherheit zu verbessern.

Auslöser für die Verschärfung waren zwei tragische Ertrinkungsfälle im Westfalenbad innerhalb der letzten zwei Jahre. Ein fünfjähriges Mädchen und ein siebenjähriger Junge kamen bei getrennten Vorfällen ums Leben, was die Behörden veranlasste, die Zugangsregeln für Minderjährige zu überprüfen.

Ab dem 1. April 2026 dürfen Kinder unter zehn Jahren das Westfalenbad und die Freibäder in Hagen nur noch in Begleitung einer Aufsichtsperson betreten, die mindestens 16 Jahre alt ist. Jede erwachsene Begleitperson darf höchstens zwei Kinder unter zehn Jahren gleichzeitig beaufsichtigen. Stichprobenartige Kontrollen sollen die Einhaltung der neuen Regeln sicherstellen.

Auch ältere Kinder unterliegen künftig Einschränkungen: Jugendliche unter 14 Jahren müssen beim Besuch ohne erwachsene Begleitung das Bronze-Schwimmabzeichen (früher: "Freischwimmer") vorweisen. Damit soll sichergestellt werden, dass junge Schwimmer über grundlegende Fähigkeiten im Wasser verfügen, bevor sie unbeaufsichtigt baden gehen.

Über die Regelanpassungen hinaus erweitert die Hagenbad GmbH ihr Sicherheitsbildungsangebot. Im Westfalenbad werden zwölf Wassergewöhnungskurse für Kleinkinder sowie 35 Schwimmkurse angeboten – von Anfängerkursen bis hin zum Silber-Schwimmabzeichen. Zusätzlich finden Aktionstage zur Sensibilisierung statt, bei denen Familien über Gefahren im Schwimmbad und richtiges Verhalten in Notfällen aufgeklärt werden.

Die Suchergebnisse gaben keine Auskunft darüber, welche Freibäder in Hagen genau von den neuen Zugangsregeln betroffen sind. Die Maßnahmen gelten jedoch für alle Einrichtungen, die von der Hagenbad GmbH betrieben werden.

Die überarbeiteten Richtlinien folgen auf zwei Ertrinkungstode im Westfalenbad innerhalb der letzten zwei Jahre. Durch strengere Aufsichtspflichten und Nachweise der Schwimmfähigkeit will das Unternehmen die Risiken für junge Besucher verringern. Die Umsetzung der neuen Regeln wird durch stichprobenartige Kontrollen überwacht, begleitet von Aufklärungsprogrammen.

Quelle