24 April 2026, 08:20

Handwerkspräsident Dittrich fordert Senkung der Stromsteuer statt Spritpreisbremse

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Handwerkspräsident Dittrich fordert Senkung der Stromsteuer statt Spritpreisbremse

Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), hat sich gegen die Pläne der Regierung ausgesprochen, die Energiesteuern zu senken. Stattdessen schlug er einen alternativen Ansatz vor, um die finanzielle Belastung von Haushalten und Unternehmen zu verringern. Seine Vorschläge zielen darauf ab, die zusätzlichen Staatseinnahmen zu nutzen, um die Stromkosten für alle Verbraucher zu senken.

Dittrich kritisierte die Idee einer vorübergehenden Deckelung der Spritpreise und warnte, dass diese dem Wirtschaftswachstum kaum langfristigen Nutzen bringen würde. Eine solche Maßnahme gehe an den tiefer liegenden strukturellen Problemen der Energiepolitik vorbei, argumentierte er.

Gleichzeitig räumte er ein, dass der Staat derzeit durch die hohen Spritpreise deutlich höhere Einnahmen erzielt. Diese unerwarteten Mehreinnahmen sollten seiner Meinung nach genutzt werden, um stattdessen die Stromsteuer zu senken. Dies würde, so Dittrich, einen wirksameren und nachhaltigeren Impuls für die Wirtschaft bedeuten.

Über kurzfristige Lösungen hinaus forderte Dittrich eine umfassendere, zukunftsfähige Strategie. Er betonte, dass jede Lösung über die aktuelle Krise hinausdenken und langfristige Stabilität schaffen müsse.

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Sein Vorschlag sieht vor, die zusätzlichen Staatseinnahmen aus den Spritpreisen zu verwenden, um die Stromsteuer flächendeckend zu reduzieren. Dittrich ist überzeugt, dass dies eine sinnvollere Entlastung bieten würde als eine Spritpreisbremse. Nun bleibt abzuwarten, ob die Politik seinen langfristigen Ansatz aufgreifen wird.

Quelle