05 June 2026, 17:36

Hünfeld ehrt langjährige Kommunalpolitiker beim parlamentarischen Abend

Freiwilligendienst in Hünfeld - Parlamentsabend im Rathaus

Hünfeld ehrt langjährige Kommunalpolitiker beim parlamentarischen Abend

Hünfelds politische Führungskräfte versammelten sich im Kolpinghaus, um das Ende der Wahlperiode 2021–2026 zu würdigen. Bei dem Abendstand wurden lokale Ehrenamtliche für ihr langjähriges Engagement in der Gemeinde geehrt. Die Hünfelder Stadtkapelle und das Duo Zweiklang sorgten mit ihrer Musik für die passende Stimmung.

Bürgermeister Benjamin Tschesnok und der Vorsitzende des Stadtrats, Jürgen Bohl, führten durch den parlamentarischen Abend, der den scheidenden Amtsträgern galt. Sie dankten den Mitgliedern des Magistrats, den Stadträten sowie den Vertretern der Ortsbeiräte für ihre Arbeit im Dienst der basisdemokratischen Mitgestaltung.

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Im Rahmen der Feier erhielten Karin Grosch, Udo Tischler, Reiner Wenzel, Uwe Walter und Michael Vogt die Ehrennadel der Stadt Hünfeld für ihr langjähriges ehrenamtliches Wirken in der Kommunalpolitik. Zudem wurden Alexander Gradl, Pia Biedenbach und Annette Trapp zu ehrenamtlichen Ortsvorstehern ernannt, während Ingrid Braun zur Stadtältesten berufen wurde.

Bohl sprach in seiner Rede von einem gesellschaftlichen Wandel, bei dem zunehmend individuelle Interessen über das Gemeinwohl gestellt würden. Entscheidungen, die Freiheiten einschränkten, würden oft als Gängelung oder böse Absicht missverstanden, so seine Beobachtung. Dennoch betonte er seine Dankbarkeit für alle, die sich weiterhin ehrenamtlich einbrächten. Tschesnok schloss sich dieser Haltung an und ermutigte die Engagierten, ihre wichtige Arbeit fortzusetzen – denn ihr Einsatz sei unverzichtbar für die Gemeinschaft.

Der Abend endete mit einer Würdigung all jener, die in den vergangenen fünf Jahren die lokale Politik Hünfelds geprägt haben. Auszeichnungen und Neuernennungen unterstrichen die anhaltende Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements in der Kommunalpolitik. Die Veranstaltung bekräftigte damit das Bekenntnis der Stadt zu Basisdemokratie und bürgerschaftlichem Einsatz.

Quelle