12 June 2026, 22:15

Kai Wegners Zukunft als Bürgermeister Berlins steht auf der Kippe

Die Countdown läuft

Kai Wegners Zukunft als Bürgermeister Berlins steht auf der Kippe

Kai Wegners Position als regierender Bürgermeister Berlins wackelt – in 100 Tagen steht die Wahl an

Die Aussichten auf eine Wiederwahl des CDU-Politikers Kai Wegner haben sich seit seinem Sieg im Februar 2023 deutlich eingetrübt. Trotz wachsender Kritik an seiner Führung hat die CDU ihn auf dem Landesparteitag am Dienstag erneut als Spitzenkandidaten bestätigt – eine überzeugende Alternative gibt es nicht.

Im Februar 2023 hatte Wegner die CDU mit 28,2 Prozent der Stimmen an die Spitze geführt und damit die SPD (18,4 Prozent) hinter sich gelassen. Doch seine Amtszeit war von Krisen geprägt: Stromausfälle, winterliche Glättechaos, ein Subventionsskandal und die umstrittene Ernennung einer Staatssekretärin für Digitalisierung belasten seine Bilanz. Wegner verweist indes auf seinen früheren Erfolg und betont, dass Umfragen sich noch ändern könnten – so wie vor seinem Sieg 2023.

Sollte er die Wahl am 20. September verlieren, würde seine Zeit als Bürgermeister voraussichtlich im Dezember enden, wenn ein neuer Regierungschef gewählt wird. Selbst wenn die CDU aus einer künftigen Koalition ausgeschlossen würde, bliebe er zunächst geschäftsführend im Amt. Eine Niederlage würde zudem wahrscheinlich auch sein Amt als Landesvorsitzender der Partei beenden.

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Die Entscheidung über Wegners politische Zukunft fällt am 20. September. Ein Scheitern würde seinen Abschied sowohl aus dem Rathaus als auch von der Parteispitze einläuten. Bis dahin bleibt er zwar im Amt, doch sein Einfluss könnte im Laufe des Wahlkampfs weiter schwinden.

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