Königin Silvia diskutiert in Berlin über dringende Reformen im Kinderschutz
Anton HuberKönigin Silvia diskutiert in Berlin über dringende Reformen im Kinderschutz
Königin Silvia von Schweden hält sich heute in Berlin auf, um an einer hochrangigen Podiumsdiskussion zum Thema Kinderschutz teilzunehmen. Die vom World Childhood Foundation Deutschland (WCFD) ausgerichtete Veranstaltung bringt Führungspersönlichkeiten aus Politik, Justiz und Gesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Schritte und Verantwortlichkeiten, um präventive Schutzmaßnahmen in ganz Deutschland zu stärken.
Die Diskussion findet ab 12 Uhr im Hotel Adlon statt. Sie knüpft an den Runden Tisch 2024 an, der zuvor im Schloss Bellevue stattfand, und setzt die gemeinsamen Bemühungen fort, aktuelle Herausforderungen im Kinderschutz zu bewältigen. Zu den Organisatorinnen zählen Kerstin Claus, die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), sowie Elke Büdenbender, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Königin Silvia, geboren am 23. Dezember 1943 in Heidelberg, gründete die WCFD im Jahr 1999. Die Stiftung setzt sich seitdem weltweit für die Prävention von Missbrauch und die Unterstützung gefährdeter Kinder ein. Ziel der heutigen Veranstaltung ist es, den Dialog in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Die Teilnehmer analysieren Lücken in den bestehenden Systemen und entwickeln Lösungsvorschläge.
Die Gespräche sollen spezifische Bedarfe benennen und Verantwortlichkeiten für die Verbesserung des Kinderschutzes in Deutschland festlegen. Vertreter verschiedener Bereiche tragen zu den abschließenden Empfehlungen bei, deren Ergebnisse künftige Politiken und Initiativen in diesem Bereich prägen sollen.






