24 April 2026, 04:13

Kubicki lehnt jede Zusammenarbeit der FDP mit der AfD kategorisch ab

Deutsches Propagandaplakat für die NSDAP mit zwei Männern auf einem Sofa und Text.

Kubicki lehnt jede Zusammenarbeit der FDP mit der AfD kategorisch ab

Wolfgang Kubicki, ein führender Vertreter der Freien Demokratischen Partei (FDP), hat jede politische Zusammenarbeit mit der rechtsextremen AfD abgelehnt. In einem aktuellen Interview betonte er, dass Liberale Extremismus entschlossen entgegentreten und gleichzeitig an ihren Grundwerten festhalten müssten. Seine Äußerungen fielen im Rahmen einer Diskussion über die künftige Ausrichtung der Partei und deren Haltung zum wachsenden Einfluss rechtspopulistischer Kräfte.

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Im Podcast Meine schwerste Entscheidung der Funke-Mediengruppe lehnte Kubicki die Idee einer sogenannten "Brandmauer" gegen die AfD ab. Stattdessen argumentierte er, die Stärke der FDP liege in ihren Prinzipien – nicht in taktischen Manövern, um andere Parteien auszuschließen oder ihnen entgegenzukommen. Seine Aussagen knüpften an frühere Stellungnahmen während seines Wahlkampfs um den FDP-Vorsitz an.

Kubicki machte unmissverständlich klar, dass er weder eine Koalition mit der AfD eingehen, deren Unterstützung annehmen noch deren Politik befürworten werde. Auch eine Anpassung eigener Positionen, um die Zustimmung der AfD zu gewinnen, schloss er aus. Vielmehr müsse der Liberalismus unabhängig von rechtsextremen Einflüssen bleiben. Die Partei solle sich darauf konzentrieren, die politische Mitte zu stärken, statt nach rechts zu rücken.

Seine Haltung deckt sich mit den Warnungen von Justizminister Marco Buschmann, der davor gewarnt hatte, dass eine Rechtsverschiebung die FDP zerstören würde. Beide Politiker sind sich einig, dass Liberale Extremismus weder verharmlosen noch taktische Bündnisse mit rechtsextremen Gruppen eingehen dürften.

Die Position der FDP bleibt damit eindeutig: Es gibt keine Zusammenarbeit mit der AfD – in keiner Form. Kubickis Aussagen unterstreichen das Bekenntnis der Partei zu liberalen Werten und die Weigerung, mit Extremisten Kompromisse einzugehen. Die Debatte spiegelt die größeren Sorgen um die Zukunft des politischen Zentrums in Deutschland wider.

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