23 May 2026, 08:18

Lada Deutschland schließt für immer – das Ende russischer Autos in Deutschland

Lada-Importeur schließt nach 50 Jahren in Deutschland

Lada Deutschland schließt für immer – das Ende russischer Autos in Deutschland

Lada Deutschland GmbH stellt endgültig den Betrieb ein

Die Lada Deutschland GmbH, einst ein wichtiger Akteur für den Verkauf russischer Autos in Deutschland, hat nun endgültig ihre Tore geschlossen. Das Unternehmen, das in den 1990er-Jahren auch Kia den Einstieg in den deutschen Markt ermöglichte, kämpfte jahrelang mit rückläufigen Verkäufen und finanziellen Problemen, bevor es in die Insolvenz rutschte.

Die Schwierigkeiten begannen 2019, als AvtoVAZ, die Muttergesellschaft von Lada, die Lieferung von Fahrzeugen in die EU einstellte. Die in Russland produzierten Modelle erfüllten nicht die strengeren Abgasnormen der Euro-6d-TEMP-Stufe. Eine Nachrüstung der Motoren wäre zu kostspielig gewesen – Lada Deutschland blieb damit ohne sein Hauptprodukt.

Nach 2019 versuchte das Unternehmen, sich mit dem Verkauf des Geländewagens Niva über Wasser zu halten. Doch die Absatzzahlen sanken weiter, auf nur noch wenige Dutzend Fahrzeuge pro Jahr. 2022 brachen dann die Lieferungen von Fahrzeugen und Ersatzteilen aus Russland vollständig weg. Sanktionen und logistische Hindernisse machten Importe unmöglich.

Ohne Autos zum Verkaufen und ohne Teile für die Wartung bestehender Fahrzeuge brach das Geschäft zusammen. Das Unternehmen befindet sich nun in der letzten Phase der Abwicklung.

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Mit der Schließung von Lada Deutschland endet der Verkauf russischer Autos in Deutschland. Die Kombination aus Abgasvorschriften, Sanktionen und finanziellen Verlusten ließ dem Unternehmen keine Überlebenschance. Sämtliche Aktivitäten wurden nun endgültig eingestellt.

Quelle