Leverkusen führt bei Start-up-Gründungen – Halle (Saale) bildet das Schlusslicht
Jana SimonLeverkusen führt bei Start-up-Gründungen – Halle (Saale) bildet das Schlusslicht
Neue Zahlen zeigen die Gründungsaktivität in Deutschlands 50 größten Städten. Leverkusen führt mit der höchsten Rate an Neugründungen, während Halle (Saale) die wenigsten verzeichnet. Die Daten belegen zudem, dass in den jüngsten wirtschaftlichen Abschwungphasen mehr Unternehmen gegründet als geschlossen wurden.
Leverkusen liegt mit 28,23 Start-ups pro 1.000 Einwohner an der Spitze. Köln und Düsseldorf folgen dicht dahinter mit 22,03 bzw. 20,98 Neugründungen pro 1.000 Einwohner. Berlin bleibt als einzige ostdeutsche Stadt in der Spitzengruppe und kommt auf eine Quote von 20,84.
Bremen belegt bundesweit den elften Platz mit 16,14 Start-ups pro 1.000 Einwohner – ein Wert, der über dem nationalen Durchschnitt von 15,05 liegt. Am unteren Ende der Skala liegen Magdeburg und Braunschweig mit 10,29 bzw. 10,98 Neugründungen. Halle (Saale) weist mit nur 10,16 Start-ups pro 1.000 Einwohner die geringste Aktivität auf.
Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen der vergangenen Jahre gab es in Deutschland mehr Gründungen als Unternehmensschließungen. Dies deutet auf ein widerstandsfähiges Gründerklima in vielen Städten hin.
Die aktuellen Daten verdeutlichen die deutlichen Unterschiede in der Gründungsdynamik zwischen den Städten. Während Leverkusen mit der höchsten Quote herausragt, hinkt Halle (Saale) hinterher. Insgesamt bestätigen die Zahlen jedoch einen kontinuierlichen Strom an Neugründungen – selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.






