Lufthansa bietet neuen Rentenkompromiss zur Beilegung des Pilotenstreiks an
Jana SimonLufthansa schlägt neues Deal zu Pilotenspesen vor - Lufthansa bietet neuen Rentenkompromiss zur Beilegung des Pilotenstreiks an
Lufthansa hat einen neuen Rentenplan vorgelegt, um den anhaltenden Pilotenstreik beizulegen. Der Vorschlag sieht vor, die sogenannten Überbrückungszahlungen für den vorzeitigen Ruhestand abzuschaffen, dafür aber die regulären Rentenleistungen für alle Piloten um bis zu 50 Prozent zu erhöhen.
Die Airline begründet die Änderung damit, dass sie damit den Branchenstandards anderer großer Fluggesellschaften wie KLM und British Airways entspreche.
Bisher erhalten Piloten Überbrückungsgelder, bis sie das reguläre Renteneintrittsalter erreichen. Der neue Plan streicht diese Übergangszahlungen, erhöht jedoch die Gesamtleistung der betrieblichen Altersvorsorge. Die Mittel, die bisher für den vorzeitigen Ruhestand vorgesehen waren, fließen künftig direkt in die Unternehmensrente.
Piloten, die kurz vor dem Anspruch auf Überbrückungszahlungen stehen, behalten diese Leistung. Lufthansa argumentiert, dass das Vorgehen den Praktiken bei KLM und British Airways entspreche, wo integrierte Rentensysteme die Übergangszahlungen ersetzen. Diese Airlines ermöglichen es ihren Piloten, bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter von 65 Jahren zu arbeiten, ohne Nachteile bei den Leistungen hinnehmen zu müssen.
Das Unternehmen betont, dass die Abschaffung separater Regelungen für den vorzeitigen Ruhestand in der Branche üblich sei. Durch die Umverteilung der Gelder in das Rentensystem strebt Lufthansa ein nachhaltigeres Langzeitmodell für seine Piloten an.
Der überarbeitete Rentenplan sieht zwar den Wegfall der Überbrückungszahlungen vor, erhöht jedoch die Rentenbezüge deutlich. Piloten, die bereits kurz vor dem Anspruch auf vorzeitige Altersvorsorge stehen, behalten ihre bisherigen Leistungen. Nun wartet der Vorschlag der Airline auf eine Stellungnahme der Pilotengewerkschaft.






