Luke Littler kehrt zurück – wird Berlin ihm diesmal zujubeln?
Luke Littler kehrt am kommenden Donnerstag nach Deutschland zurück – zur achten Spielnacht der Premier League in Berlin. Der junge Darts-Star trifft dort auf Stephen Bunting, doch sein Besuch könnte turbulent werden: In der Vergangenheit wurde er von deutschen Fans oft mit Buhrufen empfangen.
Littlers Verhältnis zu den deutschen Zuschauern war schon immer angespannt. Im April 2023 erreichte er zwar das Halbfinale des German Darts Grand Prix in München, unterlag dort aber Gian van Veen – begleitet von Pfiffen aus dem Publikum, die ihn sichtbar mitnahmen. Erst kürzlich erlebte er bei der Europameisterschaft 2025 in Dortmund ein weiteres frühes Aus, diesmal gegen James Wade.
Das anstehende Match in Berlin ist bereits sein dritter Premier-League-Auftritt in Deutschland in dieser Saison. Trotz seiner Erfolge anderswo hat Littler offen eingeräumt, dass er das Spielen vor heimischem Publikum wegen der feindseligen Stimmung nicht genießt.
Der ehemalige BDO-Weltmeister Mark Webster äußerte sich im Love The Darts-Podcast zu der Situation. Er betonte, dass solche Reaktionen zum Sport dazugehören und nicht jeder Athlet überall beliebt ist. Gleichzeitig deutete Webster an, dass die Ablehnung des Publikums Littler sogar beflügeln könnte – und ihn zu noch besseren Leistungen treibt.
Mit dem Ziel eines dritten "Nightly Game"-Siegs in der Saison 2026 reist Littler nach Berlin. Wenn die Vergangenheit ein Indiz ist, wird der Empfang lautstark ausfallen – ob ihn das anspornt oder verunsichert, bleibt abzuwarten.
Am Donnerstag wird die Reaktion der Berliner Fans auf Littler genau beobachtet werden. Ein Sieg gegen Bunting würde seine Position in der Premier League festigen, eine weitere Niederlage könnte die Spannungen weiter anheizen. So oder so: Unter den kritischen Blicken des Publikums wird seine Leistung auf eine harte Probe gestellt.






