Milchprodukte werden günstiger – doch die Lebenshaltungskosten steigen weiter
Anton HuberMilchprodukte werden günstiger – doch die Lebenshaltungskosten steigen weiter
Milchprodukte deutlich günstiger – doch die Lebenshaltungskosten steigen weiter
In Berlin und Brandenburg sind die Preise für Milchprodukte im vergangenen Jahr stark gesunken. Butter und Quark kosten im März 2026 deutlich weniger als noch im März 2025. Dennoch steigen die Verbraucherpreise insgesamt weiter an, getrieben unter anderem durch höhere Energiekosten.
In Berlin verbilligte sich Butter im März 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 22,9 Prozent. Auch Quark wurde günstiger und verlor 21,0 Prozent an Preis. Trotz dieser Ersparnisse stiegen die allgemeinen Verbraucherpreise in der Hauptstadt um 2,5 Prozent. Die Energiekosten allein kletterten um 6,7 Prozent und belasten damit die Haushaltskassen zusätzlich. Die Inflationsrate lag im Februar 2026 noch unter zwei Prozent.
Noch stärker fielen die Preise für Milchprodukte in Brandenburg aus: Butter wurde um 26,3 Prozent günstiger, während die Quarkpreise sogar um 28,3 Prozent einbrachen. Dennoch erhöhten sich die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 2,8 Prozent. Die Energiekosten stiegen hier mit 8,5 Prozent am stärksten in der Region. Anders als in Berlin erreichte die Inflationsrate in Brandenburg im Februar 2026 genau zwei Prozent.
Die sinkenden Preise für Butter und Quark bringen zwar eine gewisse Entlastung für Verbraucherinnen und Verbraucher. Doch die höheren Energiekosten und die anhaltende Inflation sorgen dafür, dass die Lebenshaltungskosten insgesamt weiter steigen. Beide Regionen bleiben trotz der günstigeren Milchprodukte unter wirtschaftlichem Druck.






