Mit 26 zur Chefin: Wie Isabelle Himbert ein Traditionsunternehmen revolutioniert
Jonas SchmidtMit 26 zur Chefin: Wie Isabelle Himbert ein Traditionsunternehmen revolutioniert
Isabelle Himbert hat die Führung bei Arno Arnold übernommen, einem weltweiten Marktführer für Schutzabdeckungen für Maschinen. Mit nur 26 Jahren stieg sie in das Familienunternehmen ein und hat seither dessen Reichweite erweitert – selbst während der Herausforderungen der COVID-19-Pandemie. Unter ihrer Führung entstanden neue Projekte, darunter ein eigenständiges Werk in China und ein stärkerer Fokus auf Innovation.
Himbert trat Arno Arnold 2016 bei, einem Unternehmen mit über hundertjähriger Geschichte. Das in sechster Familienseneration geführte Unternehmen hält 100 aktive Patente und beschäftigt weltweit 130 Mitarbeiter. Seine Schutzabdeckungen werden von Maschinenherstellern auf der ganzen Welt genutzt.
2020 übernahm sie offiziell von ihren Eltern die Unternehmensführung. Noch im selben Jahr – trotz der pandemiebedingten Störungen – gründete sie einen neuen Produktionsstandort in China. Die Niederlage arbeitet mittlerweile eigenständig und beschäftigt 40 lokale Mitarbeiter.
Neben der Expansion passte sich Himbert schnell an die Anforderungen der Pandemie an: Sie startete einen Online-Shop und begann mit der Herstellung von Gesichtsvisiere, um das Produktportfolio des Unternehmens zu diversifizieren. Ihr Engagement erstreckt sich auch auf Mentoring – sie war Mitbegründerin des Netzwerks "Frauen in Führungspositionen" im Rahmen von Hessenmetall, einem Arbeitgeberverband in Deutschland.
Unter Himberts Leitung hat Arno Arnold seine internationale Präsenz ausgebaut und gleichzeitig seine Marktführerschaft gefestigt. Das chinesische Werk agiert heute eigenständig, und das Unternehmen bleibt innovativ. Ihre Führung hat das Erbe des Unternehmens gestärkt und gleichzeitig neue Strategien für die Zukunft eingeführt.






