Panter-Preis 2026 ehrt mutige Graswurzelmedien mit klarem Motto
Panter-Preis 2026 verkündet sein Motto: Unabhängig, kritisch, widerstandsfähig: Graswurzelmedien
In diesem Jahr zeichnet die Auszeichnung kleine, aber einflussreiche Medienprojekte in ganz Deutschland aus. Die öffentliche Abstimmung für den Publikumspreis beginnt am 8. Juni und läuft bis zum 27. Juni.
Acht Graswurzelmedien wurden für ihre einzigartigen Beiträge nominiert. Darunter ist UnAufgefordert, eine Studentenzeitung der Humboldt-Universität, die seit dem 17. November 1989 erscheint. Ein weiterer Nominierter ist Radio CORAX, ein unabhängiger, basisdemokratischer Radiosender in Halle (Saale), der seit dem 1. Juli 2000 auf Sendung ist.
Der lichtblick, Deutschlands einzige unabhängige Gefangenenzeitung, wird seit 1968 ohne Zensur veröffentlicht. RUMS aus Münster, 2020 gegründet, setzt auf investigativen Journalismus und öffentliche Debatten. Radio Connection, ein mobiles Studio in Berlin-Marzahn, produziert wöchentliche mehrsprachige Sendungen für die lokale Gemeinschaft.
Weitere Nominierte sind Berndt Media Publishing, das kostenlose Monatsmagazine zu Kultur und Kino im Rhein- und Ruhrgebiet herausgibt, sowie nah:dran – Medien für alle, eine Initiative der Jugendpresse Deutschland, die Medienbildung für junge Menschen fördert. Die Preisträger werden am 14. Oktober 2026 um 18 Uhr im Museum der Arbeit in Hamburg bekannt gegeben.
Der Panter-Preis unterstreicht die Bedeutung unabhängiger Medien für kritische Diskussionen und gesellschaftliches Engagement. Die öffentliche Abstimmung läuft noch bis zum 27. Juni, die feierliche Preisverleihung ist für Oktober geplant. Die ausgewählten Projekte stehen für eine vielfältige Medienlandschaft in Deutschland.






