Polizeiverfolgung in Delmenhorst endet mit Crash und Festnahmen nach 170 km/h-Raserei
Jana SimonPolizeiverfolgung in Delmenhorst endet mit Crash und Festnahmen nach 170 km/h-Raserei
Rasante Polizeiverfolgung in Delmenhorst endet mit Unfall am Samstagabend
Eine hochdramatische Verfolgungsjagd der Polizei in Delmenhorst endete am Samstagabend mit einem Unfall. Der Vorfall begann, als Beamte auf der Bremer Straße einen auffälligen Volkswagen Golf anhalten wollten. Beide Insassen des Wagens müssen sich nun wegen Strafvergehen verantworten, nachdem sie zu Fuß geflohen waren und kurz darauf festgenommen wurden.
Die Verfolgung begann gegen 20:30 Uhr, als die Polizei den Fahrer des Volkswagen Golf zum Anhalten aufforderte. Statt zu bremsen, beschleunigte der 26-jährige Delmenhorster jedoch auf bis zu 170 km/h. Er überholte mehrere Fahrzeuge, bevor er in Höhe der Kreuzung mit dem Großen Tannenweg die Kontrolle verlor. Das Auto kam schließlich auf einem Privatgrundstück zum Stehen.
Ein 28-jähriger Polizeibeamter zog sich bei der Festnahme des Fahrers leichte Verletzungen zu, setzte seine Arbeit aber fort. Spätere Tests bestätigten, dass der Mann keinen Führerschein besaß und unter Drogeneinfluss stand. Im Rahmen der Ermittlungen wurde eine Blutprobe entnommen.
Sowohl der Fahrer als auch seine 19-jährige Beifahrerin versuchten nach dem Unfall zu Fuß zu fliehen, wurden von den Beamten jedoch schnell in der Nähe gestellt. Gegen beide Personen wurden nun strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.
Die Behörden rufen Zeugen des Vorfalls auf, sich mit Hinweisen zu melden.
Dem Fahrer drohen nun Anklagen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Drogenkonsums und Flucht vor der Polizei. Auch gegen seine Beifahrerin wird ermittelt. Die Beamten sammeln weiterhin Beweise, während das Verfahren voranschreitet.






