04 May 2026, 18:25

RAPK: Wie ein Berliner Rap-Trio Musik und Aktivismus im Kiez vereint

Eine Gruppe von Menschen, die auf einer Straße marschieren und dabei Schilder und andere Fahrräder halten, mit einem historischen Gebäude im Hintergrund, das Rundbogenfenster, Pfeiler und Skulpturen aufweist.

RAPK: Wie ein Berliner Rap-Trio Musik und Aktivismus im Kiez vereint

RAPK – vom Berliner Kreuzberg in die erste Reihe von Musik und Aktivismus

Das Rap-Trio RAPK aus Berlin-Kreuzberg hat sich zu einer prägenden Kraft in der lokalen Musik- und Protestszene entwickelt. Die Gruppe besteht aus Victor, Tariq und Gustav, die sich bereits als Teenager in Jugendzentren in der Nähe des Halleschen und Schlesischen Tors kennenlernten. Mittlerweile füllen sie das Columbia Theater mit ausverkauften Shows und stehen in engem Austausch mit den Kämpfen ihres Kiezes.

In ihren Texten verbinden RAPK den Alltag in Kreuzberg mit scharfer Gesellschaftskritik. Themen wie Drogensucht, Gentrifizierung und politischer Widerstand ziehen sich durch ihre Songs. Ihr Ziel: Protest zugänglich machen, indem sie Kultur und Aktivismus verschmelzen lassen.

Zudem organisiert die Gruppe jährlich ein Solidaritätskonzert für das Viertel – als Nachfolgeveranstaltung zum traditionellen Maifeuer-Festival Myfest. Das diesjährige Event am 1. Mai lockte zahlreiche Besucher:innen an, führte jedoch aufgrund des Zeitplans zu Verzögerungen beim revolutionären Maidemonstrationszug.

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Mittlerweile hat das Trio die dadurch entstandenen Störungen eingeräumt. Die Musiker äußerten Bedauern und entschuldigten sich für die Behinderungen. Zwar bleiben sie überzeugt, dass Protest und Kultur sich gegenseitig stärken sollten, doch für künftige Veranstaltungen prüfen sie, wie sich solche Konflikte vermeiden lassen.

RAPK prägt Kreuzberg zunehmend – auf der Bühne wie auf der Straße. Mit ihrer Musik und ihren Aktionen rücken sie lokale Anliegen in den Fokus und fordern zu politischem Engagement auf. Künftig will die Gruppe sicherstellen, dass ihre Konzerte die Gemeinschaftsaktionen unterstützen – und nicht behindern.

Quelle