09 May 2026, 00:19

Rhein rechnet mit Scheitern der 1.000-Euro-Entlastungsprämie nach Bundesrats-Blockade

Alte deutsche Banknote mit einer Vogeldarstellung und der Aufschrift "Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaf Berlin".

Rhein rechnet mit Scheitern der 1.000-Euro-Entlastungsprämie nach Bundesrats-Blockade

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat die von der Bundesregierung geplante steuerfreie Entlastungsprämie von 1.000 Euro scharf kritisiert. Er warnte, das Vorhaben könnte nach der Blockade durch den Bundesrat in der vergangenen Woche vollständig scheitern. Rhein bezeichnete die Idee als grundlegend fehlerhaft und stellte infrage, ob sie überhaupt noch vorankommen werde.

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Die Ampelkoalition hatte sich für eine einmalige Zahlung von 1.000 Euro an Arbeitnehmer eingesetzt, die steuer- und abgabenfrei bleiben sollte. Doch der Bundesrat lehnte den Vorschlag ab, sodass dessen Zukunft ungewiss bleibt. Rhein zweifelt nun daran, dass die Bundesregierung die Angelegenheit überhaupt noch in den Vermittlungsausschuss bringen wird.

Laut dem hessischen Regierungschef würde die Prämie – trotz guter Absichten – die aktuelle Wirtschaftskrise nicht lindern. Im Gegenteil: Sie könnte Unternehmen und öffentliche Haushalte zusätzlich belasten. Rhein nannte den Plan unrealistisch und betonte, er würde unter den gegebenen Umständen mehr schaden als nützen.

Seine Ablehnung geht über praktische Bedenken hinaus. Rhein machte deutlich, dass er die Prämie grundsätzlich für falsch hält und sie als unausgereifte Antwort auf die wirtschaftlichen Herausforderungen bezeichnet.

Mit der Ablehnung durch den Bundesrat schwebt die Entlastungszahlung in der Schwebe. Ohne Vermittlung könnte der Vorschlag nie in Kraft treten. Rheins Haltung deutet darauf hin, dass Hessen weiterhin Widerstand leisten wird – und damit die Zukunft der Prämie weiter infrage steht.

Quelle