Sachsen-Anhalt holt beim Breitbandausbau mit Rekordtempo auf
Sachsen-Anhalt macht große Fortschritte beim Ausbau der digitalen Infrastruktur
In den vergangenen Jahren hat Sachsen-Anhalt erhebliche Schritte zur Verbesserung seiner digitalen Infrastruktur unternommen. Am Dienstag präsentierte Infrastruktur- und Digitalministerin Dr. Lydia Hüskens in Magdeburg die neuesten Zahlen, die einen deutlichen Anstieg der Hochgeschwindigkeits-Internetverfügbarkeit in der Region zeigen. Die Aufrüstung wurde durch eine Kombination aus öffentlichen Fördermitteln und privaten Investitionen vorangetrieben und hat die Zahl der schlecht angebundenen Gebiete deutlich reduziert.
Seit 2008 hat Sachsen-Anhalt rund 500 Millionen Euro aus EU-, Bundes- und Landesmitteln in den Breitbandausbau investiert. Dadurch konnte der Anteil der sogenannten „weißen Flecken“ – Gebiete mit Geschwindigkeiten unter 30 Mbit/s – von fast 9 % auf unter 3 % gesenkt werden. Mittlerweile verfügen 97,53 % der Haushalte über mindestens 30 Mbit/s, während 93,08 % sogar Geschwindigkeiten von 100 Mbit/s oder mehr nutzen können.
Auch schnellere Anschlüsse sind deutlich häufiger geworden. Der Anteil der Haushalte mit 1-Gbit/s-Zugang hat sich mehr als verdoppelt und stieg von 25,96 % auf 65,37 %. Gleichzeitig ist die Abdeckung mit Glasfaser bis ins Gebäude oder bis in die Wohnung (FTTB/H) von 13,07 % auf 48,74 % gestiegen.
Mehr als 30 Telekommunikationsunternehmen haben sich an der privat finanzierten Netzausweitung beteiligt. Die gemeinsame Anstrengung von öffentlichem und privatem Sektor war entscheidend, um die digitale Kluft in der Region zu schließen.
Die Verbesserungen bedeuten, dass nahezu alle Haushalte in Sachsen-Anhalt nun Zugang zu schnellem und zuverlässigem Internet haben. Mit der Verbreitung von Glasfaseranschlüssen und Gigabit-Geschwindigkeiten als Standard hat die Region ihre digitale Grundlage für Haushalte und Unternehmen gleichermaßen gestärkt. Die Investitionen sollen langfristig die Vernetzung und wirtschaftliche Chancen fördern.






