Siemensstadt Square wird Berlins neues Großstadtviertel bis 2030er-Jahre
Jonas SchmidtSiemensstadt Square wird Berlins neues Großstadtviertel bis 2030er-Jahre
Siemensstadt Square in Berlin soll bis in die 2030er-Jahre zu einem neuen Großstadtviertel werden
Auf dem 76 Hektar großen Gelände entsteht bis zu den 2030er-Jahren ein neues Quartier für rund 40.000 Bewohnerinnen, Bewohner und Beschäftigte. Die Bauarbeiten sollen 2024 beginnen und den Startschuss für eine 4,5-Milliarden-Euro-Transformation geben.
Der überarbeitete Masterplan sieht nun 3.750 Wohnungen vor – fast doppelt so viele wie die ursprünglich geplanten 2.000. Neben Wohnraum umfasst das Viertel eine Grundschule für 600 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Kitas. Zudem sind Flächen für Industrie, Freizeit und Grünanlagen vorgesehen.
Ein zentrales Element des Projekts ist die Reaktivierung der Siemensbahn, die bis Ende 2029 als S-Bahn-Strecke wieder in Betrieb gehen soll. Damit verbessern sich die Verkehrsanbindungen ins Berliner Zentrum. In der Nähe des künftigen S-Bahnhofs Siemensstadt entsteht ein eigener Campus für innovative Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hightech-Firmen.
Siemens steuert 750 Millionen Euro zu den Gesamtinvestitionen von 4,5 Milliarden Euro bei. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey bezeichnete den aktualisierten Plan als einen "entscheidenden Meilenstein" für das über hundert Jahre alte Gelände.
Das Projekt bringt neue Wohnungen, Arbeitsplätze und Verkehrsverbindungen in die Region. Mit Baubeginn im nächsten Jahr soll die erste Phase von Siemensstadt Square in den kommenden zehn Jahren Gestalt annehmen. Ziel ist ein gemischtes Viertel mit Wohnraum, Gewerbe und Grünflächen – realisiert bis in die 2030er-Jahre.






