Solingens Innenstadt vor dem großen Wandel – doch wann beginnt er wirklich?
Jonas SchmidtSolingens Innenstadt vor dem großen Wandel – doch wann beginnt er wirklich?
Solingens Innenstadt steht vor einer großen kommunalen Herausforderung
In den kommenden Jahren muss sich die Solinger Innenstadt einer zentralen städtebaulichen Aufgabe stellen. Obwohl sich seit 2019 kaum sichtbare Veränderungen ergeben haben, drängen nun politische Vertreter und lokale Initiativen auf Fortschritte.
Unabhängige Beobachter stellen fest, dass die Innenstadt in den letzten Jahren nur minimale Entwicklungen erfahren hat. Bezirksbürgermeister Dirk Errestink (CDU) sieht jedoch Anzeichen für einen Neuanfang. Er räumt ein, dass die Erarbeitung eines Masterplans Zeit brauche und es keine schnelle Lösung gebe.
Errestink bestätigte, dass vor Fertigstellung eines vollständigen Plans keine Baumaßnahmen beginnen werden. Die endgültigen Förderanträge im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) müssen bis zum Herbst eingereicht werden. Vertreter von CDU, SPD, SG Zukunft, Grünen und Bündnis für Solingen (BfS) haben zugesagt, konkrete Schritte für die Zukunft des Gebiets einzuleiten.
Eine breite Mehrheit im Bezirksrat unterstützt bereits die Umgestaltung des Fronhof-Platzes. Auch die Initiative Mitteschmiede unter Leitung von Guido Eusani hat sich aktiv an den Diskussionen über die Ausrichtung der Innenstadt beteiligt.
Die Neugestaltung des Zentrums hängt von einem detaillierten Masterplan und gesicherten Finanzmitteln ab. Die öffentliche Beteiligung und politische Rückendeckung deuten darauf hin, dass in den nächsten Jahren Schwung in die Entwicklung kommen könnte. Mit den Bauarbeiten wird erst begonnen, wenn alle Vorbereitungen abgeschlossen sind.






