09 January 2026, 08:33

Stuttgart ändert Flächennutzungsplan: Bürgerbeteiligung bis Februar 2026 läuft

Eine breite Straße mit Fahrzeugen, gesäumt von Bäumen und Straßenlaternen, führt zu einem großen Gebäude in der Nähe eines Gewässers.

Stuttgart ändert Flächennutzungsplan: Bürgerbeteiligung bis Februar 2026 läuft

Die Stadt Stuttgart hat einen Entwurf zur Änderung ihres Flächennutzungsplans zur öffentlichen Einsichtnahme veröffentlicht. Der Vorschlag betrifft ein 8,35 Hektar großes Gebiet am östlichen Stadteingang und soll Widersprüche in den aktuellen Nutzungsvorschriften beseitigen. Bürgerinnen und Bürger sowie Behörden können die Pläne nun einsehen, bevor die offizielle Anhörung im Februar 2026 endet.

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Am 17. Dezember 2025 billigte der gemeinsame Ausschuss des Gemeindeverbands Heidenheim-Nattheim die 17. Teiländerung des Flächennutzungsplans 2029. Die Anpassungen konzentrieren sich auf das Gebiet "Haintal/Hardtwald" entlang der Giengener Straße (L 1083), zu dem auch das ehemalige Voith-Ausbildungszentrum und die früheren GAGFAH-Wohnblöcke gehören.

Die Entwurfsunterlagen – darunter Pläne, Begründungen und ein Umweltbericht – sind online auf der Website der Stadt abrufbar. Physische Exemplare liegen zudem im Heidenheimer Rathaus und im Bürgerbüro Nattheim aus. Vom 12. Januar bis zum 13. Februar 2026 führt die Stadt eine formelle öffentliche Auslegung nach § 3 Abs. 2 BauGB durch. In diesem Zeitraum müssen auch die zuständigen Behörden angehört werden, darunter Naturschutzbehörden, Regionalplanungsstellen, die Kreisverwaltung, Verkehrsbehörden und Versorgungsunternehmen. Die genaue Liste der Beteiligten wird im Laufe des Planungsverfahrens finalisiert. Ziel der Änderung ist es, die Flächennutzungsvorgaben mit dem bevorstehenden Bebauungsplan "Haintal/Hardtwald" in Einklang zu bringen und bestehende Konflikte bei der Ausweisung von Entwicklungs- und Schutzgebieten zu lösen.

Die Anhörungsfrist läuft bis zum 13. Februar 2026 und gibt Anwohnerinnen, Anwohnern sowie Interessensvertretern fünf Wochen Zeit, Stellungnahmen abzugeben. Anschließend wird der Gemeindeverband die Eingaben prüfen, bevor die Änderung verabschiedet wird. Der aktualisierte Plan bildet dann die rechtliche Grundlage für die künftige Entwicklung im östlichen Stadtgebiet Heidenheims.