VfL Wolfsburg kämpft um den Klassenerhalt – Abstiegsgefahr nach zehn sieglosen Spielen
Anton HuberWolfsburgs Absturz droht: Aufstehen, kämpfen! - VfL Wolfsburg kämpft um den Klassenerhalt – Abstiegsgefahr nach zehn sieglosen Spielen
VfL Wolfsburg steht in der Bundesliga vor einem entscheidenden Moment, während die Abstiegsangst wächst. Die Mannschaft ist nun seit zehn Spielen ohne Sieg – auch unter dem zurückkehrenden Trainer Dieter Hecking. Sollte der SC Freiburg an diesem Wochenende gegen den FC St. Pauli verlieren, könnte Wolfsburg dem ersten Abstieg aus der ersten Liga in der Vereinsgeschichte einen Schritt näher rücken.
Hecking hatte im Dezember 2024 das Zepter in Wolfsburg übernommen, nachdem Ralph Hasenhüttl und Mark van Bommel den Verein verlassen hatten. Unter seiner Führung kletterte die Mannschaft von Platz 15 (22 Punkte aus 15 Spielen) bis auf Rang 8 (42 Punkte aus 27 Partien im März 2026). Wichtige Siege gegen Dortmund und Leipzig weckten sogar Hoffnungen auf die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb.
Doch die jüngsten Leistungen haben den Fortschritt zunichtegemacht. Die 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen am vergangenen Wochenende besiegelte die zehnte Partie in Folge ohne Sieg. Hecking selbst rechnet nun damit, dass St. Pauli gegen Freiburg gewinnt – ein Ergebnis, das den Rückstand auf den Relegationsplatz auf fünf Punkte anwachsen lassen würde.
Trotz der Krise gibt sich Sportdirektor Pirmin Schwegler kämpferisch. Er stellt sich hinter Hecking und betont, das Team werde weiter alles geben. Das Motto – "Aufrappeln, wieder aufstehen und sich zurückkämpfen" – spiegelt den Willen des Vereins wider, den Klassenerhalt zu schaffen.
Sollte St. Pauli alle drei Punkte holen, könnte Wolfsburgs Schicksal besiegelt sein. Ein fünf Punkte großer Abstand zum rettenden Ufer würde der Mannschaft kaum noch Spielraum für Fehler lassen. Die 28-jährige Zugehörigkeit zur Bundesliga steht nun auf dem Spiel.






