Volksbank im Rheinland feiert Rekordwachstum und Führungswechsel nach Fusion
Anton HuberVolksbank im Rheinland feiert Rekordwachstum und Führungswechsel nach Fusion
Volksbank im Rheinland blickt auf ein Jahr tiefgreifender Veränderungen und finanziellen Wachstums zurück. Auf der Jahresversammlung 2025 vollendete die Bank ihre Fusion mit der VR-Bank Region Aachen und beschloss eine Dividende von vier Prozent. Gleichzeitig schieden mehrere langjährige Vorstandsmitglieder aus, darunter Aufsichtsratsvorsitzender Fred Hendricks.
Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnete die Volksbank im Rheinland eine Bilanzsumme von rund 2,79 Milliarden Euro. Das verwaltete Kundenvolumen stieg auf über 6 Milliarden Euro – ein Zeichen für das stetige Wachstum des Instituts. Die Fusion mit der VR-Bank Region Aachen wurde offiziell abgeschlossen, nachdem die Jahresabschlüsse formell genehmigt worden waren.
Auf der Hauptversammlung stimmten die Aktionäre einstimmig für die Ausschüttung einer vierprozentigen Dividende. Diese Entscheidung folgte der Annahme des Vorschlags zur Gewinnverwendung. Die Versammlung markierte zudem einen Einschnitt in der Führungsetage der Bank.
Fred Hendricks, Vorsitzender des Aufsichtsrats, leitete seine letzte Hauptversammlung, bevor er altersbedingt ausscheidete. Mit ihm verließen auch Karl Peter Kürten und Philipp Mansour aus demselben Grund den Aufsichtsrat. Heinz Theißen, ein weiteres langjähriges Mitglied, trat auf eigenen Wunsch nach Jahrzehnten der Tätigkeit zurück.
Sowohl Hendricks als auch Theißen wurden für ihre Verdienste geehrt. Hendricks erhielt die Goldene Ehrennadel des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands (DGRV) für seine prägende Rolle bei der Ausrichtung der Bank. Theißen wurde ebenfalls mit der Goldenen Ehrennadel des Genossenschaftsverbands für seinen Beitrag zur Entwicklung des Instituts ausgezeichnet.
In den kommenden Monaten steht eine Neuaufstellung des Aufsichtsrats an. Die Veränderungen sollen rechtliche Vorgaben erfüllen und die wachsende Bedeutung der Bank in der Region widerspiegeln.
Mit einem umstrukturierten Gremium und einer gestärkten finanziellen Position blickt die Volksbank im Rheinland nach vorne. Die Fusion mit der VR-Bank Region Aachen ist nun vollständig umgesetzt, und die Dividendenzahlung unterstreicht das Vertrauen in die zukünftige Performance. Während langjährige Mitglieder nach Jahren im Dienst ausscheiden, übernimmt eine neue Führung die Verantwortung.






