Rente: Ski-Legende Hilde Gerg geht in die Politik - "Wilde Hilde" wechselt von der Skipiste in den Gemeinderat
Die ehemalige Olympische Skimeisterin Hilde Gerg ist in die Kommunalpolitik eingestiegen, nachdem sie bei der Gemeinderatswahl in Schönau am Königsee ein Mandat errungen hat. Bei Wintersporfans als "Wilde Hilde" bekannt, sicherte sie sich ihren Sitz bei den Kommunalwahlen am 8. März. Damit beginnt ihre erste Amtszeit als Gemeinderätin in dem bayerischen Ort.
Gerg, langjähriges Mitglied der CSU, war ursprünglich als erste Ersatzkandidatin auf der Liste geführt worden. Ihr Weg in den Gemeinderat ebnete sich, als der höher platzierte Kandidat Franz Graßl auf sein Mandat verzichtete. Bereits vor ihrem Eintritt in den Rat hatte sie sich in örtlichen Vereinen engagiert und konservative Positionen zu Familie, ländlicher Entwicklung und regionaler Identität vertreten.
Ihre sportliche Laufbahn bleibt legendär: Bei den Olympischen Winterspielen 1998 gewann sie Gold im Slalom, bei Weltmeisterschaften holte sie einmal Gold und dreimal Bronze. Insgesamt stand sie in ihrer Karriere 59 Mal auf dem Podest, davon 20 Mal als Siegerin.
Ihr Ruf geht weit über den Wettkampfsport hinaus. Als "Wilde Hilde" wurde sie zu einer bekannten Persönlichkeit unter bayerischen Wintersporfans. Nun bringt sie diese Energie in die lokale Politik von Schönau am Königsee ein.
Der Wechsel von der Spitzensportlerin zur Kommunalpolitikerin markiert ein neues Kapitel für Gerg. Mit Erfahrung in der Gemeindearbeit und einem hohen Bekanntheitsgrad tritt sie ihre Amtszeit an. Es wird sich zeigen, wie sich ihre sportliche Erfolgsbilanz in die lokale Entscheidungsfindung übertragen lässt.






