22 May 2026, 22:20

Wohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen verschärfen die Krise

Linke kritisiert Rückgang bei Wohnungsfertigstellungen

Wohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen verschärfen die Krise

Deutschlands Wohnungsnot spitzt sich zu – 1,4 Millionen fehlende Wohnungen bundesweit

Die Wohnungskrise in Deutschland hat sich weiter verschärft: Mindestens 1,4 Millionen Wohnungen fehlen bundesweit. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, hat die dramatische Unterversorgung scharf kritisiert und fordert sofortige Maßnahmen, um die wachsende Krise zu bewältigen.

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Lay warnte, der Mangel an bezahlbarem Wohnraum entwickle sich zu einer „sozialen Bruchlinie“ im Land. Die geringe Zahl fertiggestellter Wohnungen im Jahr 2021 bezeichnete sie als „beschämend“ und verlangte dringende Investitionen in den sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau.

Die Linke drängt auf ein Bundesprogramm, um den Wohnungsbau zu beschleunigen – mit Schwerpunkt auf Sozialwohnungen, kommunalen Liegenschaften und Genossenschaftswohnungen. Lay betonte, die Regierung müsse selbst eine beträchtliche Anzahl bezahlbarer Wohnungen errichten, statt sich auf private Investoren zu verlassen.

Kritik übte sie auch an Bundesbauministerin Verena Hubertz: Deren geplante Maßnahmen reichten bei Weitem nicht aus. Zudem forderte Lay die sofortige Freigabe der seit Monaten blockierten, längst versprochenen Fördergelder für den gemeinnützigen Wohnungsbau.

Lays Appelle unterstreichen den wachsenden Druck auf die Regierung, die Wohnungsmisere endlich anzugehen. Ohne rasches Handeln droht sich die Knappheit an bezahlbarem Wohnraum weiter zu verschärfen. Die Linke setzt sich weiterhin für direkte staatliche Eingriffe ein, um die Lage zu entspannen.

Quelle