Abschied mit Symbolkraft: Das Gorki-Theater feiert Neuanfang nach Langhoffs Ära
Anton HuberAbschied mit Symbolkraft: Das Gorki-Theater feiert Neuanfang nach Langhoffs Ära
Eine Abschiedsveranstaltung im Maxim-Gorki-Theater markierte einen bedeutenden Wandel in der künstlerischen Ausrichtung des Hauses. Der Abend würdigte das Erbe der scheidenden Intendantin Shermin Langhoff und die Etablierung des postmigrantischen Theaters in der Kulturlandschaft.
Die Veranstaltung begann mit Via Jikeli, die die Revue mit Berlin, dein Gesicht hat Sommersprossen aus Christian Weises Der Untertan eröffnete. Später betrat Jonas Dassler die Bühne, um den Fledermaus-Aussterbelied zu singen.
Shermin Langhoff richtete eine kurze Ansprache an das Publikum. Auch Cem Özdemir, der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, sprach zu den Anwesenden. Während des Abends wurden die historischen Gebäude des Theaters in ihrem charakteristischen grau-blauen Dämmerlicht hervorgehoben.
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde das Gorki-Theater symbolisch für „tot“ erklärt – unmittelbar darauf ertönte der Ruf Es lebe das Gorki!
Der Abschiedsabend ehrte Langhoffs Verdienste und unterstrich den künstlerischen Neuanfang des Theaters. Gleichzeitig wurde die Bedeutung des postmigrantischen Theaters für die kulturelle Landschaft gewürdigt.






