ADAC-Hubschrauber flogen 2024 zu fast 49.000 Notfällen in ganz Deutschland
Anton HuberADAC-Rettungshubschrauber Fliegen Fast 49.000 Einsätze - ADAC-Hubschrauber flogen 2024 zu fast 49.000 Notfällen in ganz Deutschland
ADAC-Rettungshubschrauber flogen 2024 zu 48.908 Notfalleinsätzen in ganz Deutschland
Die ADAC-Luftrettung, einer der beiden großen Luftrettungsdienste des Landes, wurde im vergangenen Jahr zu Unfällen, Herzinfarkten und Schlaganfällen gerufen. Auch anspruchsvolle Einsätze wie Nachtflüge und Rettungen mit der Winde nahmen 2023 weiter zu.
Mit 11.742 Einsätzen verzeichnete Bayern die meisten ADAC-Luftrettungsmissionen im Jahr 2024. Es folgten Rheinland-Pfalz mit 7.786 und Nordrhein-Westfalen mit 5.310 Flügen. In mindestens fünf Bundesländern – Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Hamburg – unterhält die ADAC-Luftrettung Stützpunkte, an denen mehrere Hubschrauber stationiert sind.
Unfälle machten fast ein Drittel (31 %) aller ADAC-Einsätze im Jahr 2024 aus. Herznotfälle, darunter Herzinfarkte, stellten mit 26 % einen weiteren großen Anteil. Die Organisation betreibt 60 Rettungshubschrauber von 37 Standorten aus, besetzt mit rund 180 Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten pro Einsatz.
Die Zahl der Nachtflüge stieg 2024 auf 3.314, während Windenrettungen 580-mal durchgeführt wurden. Diese Zahlen verdeutlichen die wachsende Komplexität der Luftrettungseinsätze. Die DRF Luftrettung, der zweite große deutsche Luftrettungsanbieter, absolvierte im gleichen Zeitraum 36.407 Flüge.
Die Bilanz der ADAC-Luftrettung für 2024 zeigt den hohen Bedarf an schneller Notfallversorgung in ganz Deutschland. Mit tausenden Einsätzen bei Unfällen, Herznotfällen und schwierigen Rettungsaktionen erweitert der Dienst kontinuierlich sein Einsatzspektrum. Die Daten unterstreichen zudem die zentrale Rolle der Luftrettung in der akutmedizinischen Versorgung bundesweit.
