Adidas' Olympia-Kollektion für Team D spaltet Fans und Kritiker gleichermaßen
Anton HuberDesigner Glööckler verrissen Olympia-Look: "Null Punkte" - Adidas' Olympia-Kollektion für Team D spaltet Fans und Kritiker gleichermaßen
Adidas präsentiert 70-teilige Kollektion für Deutschlands Olympia- und Paralympics-Winterteam – die Reaktionen sind gespalten
Adidas hat eine neue Kollektion mit 70 Teilen für die deutschen Olympioniken und Paralympioniken bei den Winterspielen vorgestellt. Die Designs, die in enger Abstimmung mit den Athlet:innen entstanden sind, sollen nationalen Stolz mit modernem Stil verbinden. Doch seit dem Launch sind die Meinungen scharf geteilt.
Die unter dem Namen Team D bekannte Kollektion wurde im November 2023 nach intensiver Zusammenarbeit zwischen Adidas und deutschen Spitzensportler:innen eingeführt. Ziel war es, ein einheitliches Erscheinungsbild zu schaffen, das das Land repräsentiert – ohne dabei die Funktionalität aus den Augen zu verlieren. Der vierfache Bob-Olympiasieger Francesco Friedrich begrüßte die Entwürfe und betonte, stolz zu sein, sie auf der Weltbühne tragen zu dürfen.
Doch nicht alle teilen seine Begeisterung. Modedesigner Harald Glöckler kritisierte die Outfits als "langweilig" und wenig originell – er vergab sogar die Schulnote sechs. Seine Kritik reiht sich ein in frühere Vorwürfe gegen die Olympische Kleidung Deutschlands, etwa die kontroverse Diskussion während der Sommerspiele 2021 in Tokio.
In den sozialen Medien bleibt das Echo zwiespältig: Einige loben die gelungene Mischung aus Tradition und zeitgemäßem Design, andere bemängeln mangelnde Kreativität. Trotz der Debatte bezeichnete Thomas Weikert, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB), die Kollektion als "vollenden Erfolg", da sie das Team unter einer visuellen Identität vereine.
Offizielle Zahlen zur öffentlichen Resonanz oder zum Verkaufserfolg liegen seit dem Launch nicht vor. Online dominieren vor allem Produktlisten für Laufschuhe und allgemeine Infos zu Team-D-Athlet:innen – detaillierte Bewertungen oder Trendanalysen fehlen.
Seit ihrem Debüt spaltet die Team-D-Kollektion die Beobachter:innen. Während Sportler wie Friedrich die Designs feiern, werfen Kritiker:innen ihnen vor, zu wenig innovativ zu sein. Bisher misst sich ihr Einfluss eher an Sichtbarkeit als an Verkaufszahlen oder Meinungstrends.
